Mai 2019


Kaja Dolze ist eine von vier neuen Naturpark-Mitarbeitern – Anlaufstelle im Alten Rathaus

Viechtach. Seit März gibt es für den Landkreis Straubing-Bogen eine Verstärkung für die Bereiche Naturschutz, Besucherlenkung und Öffentlichkeitsarbeit beim Naturpark Bayerischer Wald. Die Körperschaft erhielt vier neue Rangerstellen für das gesamte Naturparkgebiet.

Einer der Ranger ist Kaja Dolze. Als studierte Forstingenieurin und staatlich zertifizierte Waldpädagogin liegt ihr die Natur besonders am Herzen – „deshalb freue ich mich umso mehr, dass ich als Rangerin in einem so vielfältigen Naturraum tätig bin und gleichzeitig die Möglichkeit habe, vielen anderen Menschen die Schönheit und Vielfalt des Gebiets näher zu bringen.“ Zuständig ist die Rangerin für den gesamten Landkreis Straubing-Bogen nördlich der Donau und für den Raum Viechtach.

Nach einer vierwöchigen Einarbeitungsphase kann man Kaja Dolze nun seit April draußen im Gelände antreffen, unter anderem auch aktuell im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet Gollau, wo sie Hinweisschilder des Naturparks zum geschützten Landschaftsbestandteil repariert. Schnell und unbürokratisch sollen die Ranger, gerade wenn es um kleine Maßnahmen und Reparaturen geht, arbeiten können – so der Wunsch des Umweltministeriums in Bayern, das die Personalstellen mit einer Pauschale fördert.

Auch in Zukunft wird die Rangerin im Donautal und Vorderen Bayerischen Wald präsent sein, denn die Schutzgebiete des Landkreises sind ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit. Speziell für die Gollau sind naturkundliche Abendspaziergänge geplant, aber auch Programme für Schüler in Form von Projekttagen gibt es. Die Themen reichen von Wiese, Wasser, Wald bis hin zu Tierarten.

Interessierte können sich hierfür gerne bei Kaja Dolze melden. Neben der naturparkbezogenen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit sind vor allem die Bereiche Naturschutz und Monitoring, Besucherlenkung sowie Regionalentwicklung weitere Schwerpunkte ihrer Arbeit.

Dabei hält Kaja Dolze eng mit allen Beteiligten Kontakt. Sie freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit allen Institutionen und Akteuren auf diesem Gebiet und kann unter folgender Adresse kontaktiert werden: Altes Rathaus, Stadtplatz 1, Viechtach;  0170/2607830; k.dolze@naturpark-bayer-wald.delöf/vbb


Fotoausstellung zeigt Menschen aus Bayern und Böhmen

Bayer. Eisenstein. „Setkání – Begegnungen“ nennt sich das grenzüberschreitende Projekt von Herbert Pöhnl (Viechtach) und Edmund Stern (Zwiesel), das Begegnungen von Deutschen und Tschechen thematisiert.

Anlässlich des Jubiläums „30 Jahre Fall des Eisernen Vorhanges 1989 – 2019“ präsentiert der Naturpark Bayerischer Wald eine grenzüberschreitende Fotoausstellung im Grenzbahnhof Eisenstein. Eröffnung ist im Rahmen einer kleinen Matinee am Sonntag, 19. Mai, um 10.30 Uhr. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Naturpark-Vorsitzenden Heinrich Schmidt und einem Grußwort von Landrätin Rita Röhrl werden die Autoren zum Entstehen der Fotoausstellung sprechen und durch die Ausstellung führen.

Pöhnl und Stern beschäftigen sich seit vielen Jahren mit der bayerisch-böhmischen Grenze. Sie besuchen Unternehmer, Bürgermeister, Pfarrer, Passanten, ehemalige Dissidenten, Touristiker, Naturschützer, Manager, Arbeiter, Künstler, Außenseiter, Studenten und Professoren und tauchen ein in die aufregende Mischung aus Klischees und Faktischem, Sorgen, Hoffnungen, Historischen und Aktuellen – immer mit viel Interesse und Optimismus, ohne Vorgaben, ohne Wertungen. Mit Optimismus und Humor.

Ziel ist das gegenseitige Kennenlernen auf menschlicher Ebene, das Verstehen und Tolerieren. Das ermöglichen nur Besuche und Gespräche, das Sich-Kennen-lernen muss gewollt sein, um eine gute Nachbarschaft zu gründen. Es geht nicht um Tschechen oder Deutsche, es geht um die Menschen. Sie werden mit ihren Geschichten und Eigenheiten und vielen Fotografien vorgestellt, europäisch, Grenzen überwindend. Bis zum 10. November 2019 werden die Fotografien von Pöhnl und Stern zu sehen sein.

Der 19. Mai ist gleichzeitig der „Internationale Museumstag“. Die NaturparkWelten sind von 9.30 bis 16.30 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Um 13.30 Uhr findet eine kostenlose Führung statt. Man kann mit Bildungsreferent Hartwig Löfflmann eintauchen in die Zeit der Königlich Bayerischen Eisenbahn. Die Anreise ist mit der Waldbahn möglich. löf


Nistkasten-Aktion zum Erhalt der Artenvielfalt

Zwiesel. Ranger und Praktikanten des Naturparks haben 16 Wasseramsel-Nistkästen entlang des Großen und des Schwarzen Regens aufgehängt.

Der Großteil der Kästen stammt aus der Werkstatt des Naturparks, sechs Kästen wurden von den Lehrlingen des Staatsforstbetriebs Bodenmais gefertigt. Ziel der Aktion ist neben der Verbesserung des Nistplatzangebots auch ein gezieltes Monitoring der ausgesprochen reviertreuen Wasseramsel. Dafür wurde vor allem das Gebiet zwischen Bayerisch Eisenstein und Zwiesel ausgewählt.

Die ostbayerische Mittelgebirgsregion gilt als eines der Hauptverbreitungsgebiete der Wasseramsel in Bayern. Auch wenn die Vogelart derzeit als nicht gefährdet gilt, ist ihr Schutz und vor allem eine gezielte Bestandserhebung durchaus sinnvoll. „Man muss ja nicht immer so lange warten, bis eine Art kurz vor dem Aussterben ist, bevor man tätig wird“, so der Dipl. Biologe Alois Hofmann.

Neben einer hohen Wasserqualität ist die Wasseramsel vor allem auf schnell fließende, flache Gewässerabschnitte angewiesen. Da die Vögel von unten in den Nistkasten fliegen, befindet sich das Einflugsloch am Boden. Die Ranger haben die Kästen möglichst direkt über dem Wasser aufgehängt. Vielleicht noch dieses Jahr, spätestens aber nächstes Frühjahr, werden die Wasseramseln hoffentlich den neu geschaffenen Wohnraum nutzen.löf


Umweltfreundlich unterwegs mit der Bahn im Regental – Naturpark und Urlaubsregion geben Tipps

Viechtach. Die Naturpark Umweltstation Viechtach und die Urlaubsregion Viechtacher Land bieten eine Fortbildung im Regental mit Bahnfahrt an. „Natur- und Kulturschätze im Tal des Schwarzen Regens“ lautet der Titel der Exkursion.

Alle Naturliebhaber, Vermieter, Touristiker sind dazu eingeladen. Die Wanderung mit Bahnfahrt findet am Donnerstag, 16. Mai, nachmittags statt. Treffpunkt ist um 13.15 Uhr im Waldbahn-Kundencenter am Bahnhof Viechtach. Bei einer Bahnfahrt nach Gumpenried (Ankunft 13.41 Uhr) kann man eine der schönsten Bahnstrecken Bayerns genießen. Daran schließt sich eine naturkundliche Wanderung (9 km) am Flusswanderweg über das Liebestal nach Schnitzmühle an. Von dort aus fährt man mit der Bahn um 17.18 Uhr zurück nach Viechtach.

Die Wanderung verläuft am Flusswanderweg, der im letzten Jahr von Teisnach nach Viechtach neu markiert wurde. Dieser hat eine Länge von zirka 19 Kilometer und kann flussauf- oder -abwärts begangen werden. Beginn und Ende des Wanderweges sind die Bahnhöfe Viechtach und Teisnach. Bei den Bahnhaltepunkten Gumpenried und Schnitzmühle können Wanderer zusteigen.

Der neue Flusswanderweg verläuft ausschließlich auf bestehenden Wanderwegen, die nun zu einem Flusswanderweg mit einheitlicher Markierung zusammengefasst sind. Das wildromantische Flusstal des Schwarzen Regens lädt zum Erholen und Genießen ein. Der Flusswanderweg verläuft teilweise nahe am Fluss Regen wie in der Nähe von Teisnach und Gumpenried. In Teilstrecken zieht er sich in die Talauen und Hangwälder des Regentals mit meist flachen Anstiegen. Bei Schnitzmühle macht der Flusswanderweg einen „Schlenker“ in das beschauliche Liebestal mit dem Flüsschen Aitnach.

Zusätzlich zum Flusswanderweg bietet der Naturpark-Wanderflyer „Wandern mit der Bahn im Regen- und Teisnachtal“ Wandertipps in die Umgebung der Bahnlinie und des Flusswanderweges. Wilde Wasserwelten und steile Schluchtwälder wechseln sich mit sanften Hügeln und Auen ab. Die abwechslungsreichen Wanderungen in diesem Flugblatt führen zu Natur- und Kulturschätzen im Regen- und Teisnachtal. Zu Fuß unterwegs rund um Viechtach, Geiersthal, Teisnach, Patersdorf, Zachenberg oder Ruhmannsfelden können Burgtürme, Kapellen oder Quarzfelsriffe entdeckt werden. Steilere Abschnitte werden mit herrlichen Ausblicken wie auf der Hochebene Frath belohnt.

Attraktive landschaftliche Höhepunkte wie die Quarzriffe des Pfahls oder die Burgruinen in Neu- und Altnußberg sind das Ziel. Kapellen wie die St. Wolfsgangskapelle in Böbrach oder das „Osterbrünnl“ in Ruhmannsfelden liegen auf dem Weg. Kulturschätze wie die „Gläserne Scheune“ in Rauhbühl oder der neu gestaltete Kreuzweg in Teisnach warten auf ihre Entdeckung. Eine anschauliche Wanderkarte unterstützt die einfachen Wegebeschreibungen.

Für jeden Wanderfreund ist etwas dabei: Leichte und kürzere Wandervorschläge wie der Regenweg in Viechtach oder die Flusswanderung zwischen Gumpenried und Teisnach sind familienfreundlich und auch für weniger geübte Wanderer geeignet. Die Wandertipps haben Haltepunkte der Bahn als Start- und Endpunkt, so dass man bequem und umweltfreundlich anreisen kann.

Referent ist Naturpark-Mitarbeiter Matthias Rohrbacher von der Naturpark Umweltstation Viechtach. Rückfragen zur kostenlosen Wanderung unter  09942/1661.ro


Naturpark-Ranger bei Schneebruchaufarbeitung im Einsatz

Zwiesel/Grattersdorf. Bei den Schneebrüchen im vergangenen Winter ist vor allem auch der Vordere Bayerische Wald stark in Mitleidenschaft gezogen worden. So auch die naturschutzfachlich wichtigen Flächen in Liebmannsberg.

Dort wächst die Holunderorchis, eine vom Aussterben bedrohte Orchideen-Art. Grund für die Gefährdung sind die speziellen Lebensraumansprüche, da sie nur auf flachgründigen, extensiv bewirtschafteten Standorten, meist in der Nähe von Hecken und Gehölzen, wachsen kann.

„Adam und Eva“ nennt der Volksmund die attraktive Orchidee. Den ungewöhnlichen Namen hat die auffällige, bereits im April blühende Art mit dem botanischen Namen „Dactylorhiza sambucina“ erhalten, weil gelbe und rote Exemplare nebeneinander wachsen.

Um dem stetig voranschreitenden Rückgang der Bestände entgegen zu wirken, wurde ein Schutz- und Pflegekonzept geschaffen, welches auch in Liebmannsberg in die Praxis umgesetzt wurde. Dieses durch staatliche Förderprogramme unterstützte Konzept war nun durch die Schneebrüche stark gefährdet.

Dass „Adam und Eva“ auch 2019 die Wiesen um Liebmannsberg bunter blühen lassen, ist dieses Jahr vor allem auch dem zügigen Einschreiten der Naturpark-Ranger zu verdanken, die beim Aufarbeiten der Schneebrüche kräftig Hand anlegten.bbz


Botanikwanderung an der Bahnstrecke

Viechtach. Eine Botanikwanderung im Regental an der Bahnstrecke Gotteszell-Viechtach bietet die Naturpark Umweltstation Viechtach gemeinsam mit dem Bund Naturschutz, dem Landesbund für Vogelschutz und dem Verein „Grünes Herz Europa“ an. Alle Interessierten sind eingeladen. Feste Schuhe empfohlen!

Treffpunkt für die zweistündige Exkursion ist am Freitag, 10. Mai, um 15.15 Uhr am Bahnhaltepunkt Gumpenried-Asbach. Die Anreise mit der Waldbahn ist ab Viechtach um 14.37 Uhr und ab Gotteszell um 14.39 Uhr möglich. Diese Wanderung gehört zur Reihe „Natur- und Kulturschätze im Regen- und Teisnachtal erleben“. Bei den zehn Sonderaktionen kann man umweltfreundlich an einer der schönsten Bahnstrecken Bayerns anreisen. Die Wanderung wird von Gerhard Nagl geführt, als Feldbotaniker mit der heimischen Pflanzenwelt vertraut. Das Flusstal des Schwarzen Regens ist im Frühling besonders reizvoll. Viele Frühlingsblüher zeigen ihre Farbenpracht. Thema ist die Pflanzenwelt im Flusstal.ro


Entspannen und meditieren lernen in Böbrach

Böbrach. Mit einem neuen Angebot wartet Böbrach auf – dem „Weg der sieben Sinne“. Er ist Entschleunigungsweg und gleichzeitig Naturlehrpfad des Naturparks Bayerischer Wald. Ihn wird die Gemeinde Böbrach am kommenden Montag, 6. Mai, ab 18 Uhr der Öffentlichkeit vorstellen. Treffpunkt dazu ist an der Abzweigung Richtung Maisried, bei der Wandertafel (Weg zur Maisrieder Kirche).

Der „Böbracher Weg der Sieben Sinne“, „Entschleunigungsweg“ und dazu der „Naturlehrpfad“ des Naturparks Bayerischer Wald, diese Kombination ist ein neues „Böbracher Glanzlicht“ für die Feriengäste des Ortes und die Einheimischen.

Dazu heißt es von Seiten der Tourist-Information Böbrach weiter: „Der Weg soll alle Sinne anregen und schärfen. Wenn man abschalten und entspannen will, dann führt am neuen ,Böbracher Weg der sieben Sinne‘ kein Weg vorbei.“ Man gehe ihn so oft es nötig sei, am besten zu Beginn oder Ende des Tages und in Harmonie und Einklang mit der Natur. Nach kurzer Zeit mache sich die positive Wirkung bemerkbar. Die verschiedenen Stationen vermitteln Ruhe und Entspannung, die Übungen werden in anschaulicher Weise dargestellt und sind leicht nachzumachen. Die wunderschöne Natur, den Rothbach entlang, tut ihr Übriges. Mit einer kurzen Wanderung verbunden ist der Weg vom Rathaus aus immer den Schildern folgend – gut zu erreichen. Des Weiteren bestehe hier auch die Möglichkeit im Wald zu baden um abzuschalten und Ruhe zu finden.

Hinzu kommt noch ein Naturlehrpfad daneben, der sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene lehrreich und interessant ist. Er wurde in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Bayerischer Wald erstellt.

Die Verantwortlichen der Tourist-Info und der Gemeinde freuen sich auf zahlreiche Besucher, die sich für diese Art von Entspannung und Information interessieren und auch dann den Naturlehrpfad begutachten können. Ihr Dank gilt allen, dieses Projekt unterstützt und gefördert haben.vbb


Fortbildung für Vermieter – Auftakt zu regelmäßigen Führungen

Viechtach. Die Naturpark-Umweltstation Viechtach und die Urlaubsregion Viechtacher Land bieten eine Fortbildung über den Pfahl für Vermieter, Touristiker und alle interessierten Naturliebhaber an. Die kostenlose Wanderung findet am Dienstag, 7. Mai, von 15 bis 17 Uhr statt.

Treffpunkt ist der Parkplatz Großer Pfahl an der B 85. Wer mit der Bahn anreist, kann ab Bahnhof Viechtach auf dem etwa zweieinhalb Kilometer langen, markierten Pfahlsteig zum Treffpunkt wandern und dann mit dem kostenlosen Stadtbus zurückfahren. Referent ist Matthias Rohrbacher von der Naturpark Umweltstation Viechtach. Rückfragen unter  09942/1661 bei der Tourist-Info Viechtach.

„Natur- und Kulturschätze am Großen Pfahl als Bayerns Geotop Nummer eins“ lautet der Titel der Veranstaltung. Die Exkursion beginnt am einzigartigen Naturdenkmal Großer Pfahl mit seinen hoch aufragenden Quarzriffen und lichten Pfahlheiden. Der ehemalige Quarzbruch mit der „Verladestation“ und „Alten Schmiede“ sind Zeugnisse der einhundertjährigen Abbaugeschichte des Pfahls in Viechtach. Wissenswertes zur Erdgeschichte, Tier- und Pflanzenwelt oder der fast 100-jährigen Abbaugeschichte im ehemaligen Quarzbruch kann man dabei erfahren.

Im Naturschutzgebiet „Großer Pfahl“ bietet sich dem Wanderer ein Naturschauspiel von hoch aufragenden Felsenriffen, tiefen Quarzbrüchen, und lichten Pfahlheiden. Ameisenlöwe, Pfahlkiefer und Schwefelflechte finden hier Lebensräume. Die Felsentürme aus Quarzgestein sind nicht nur landschaftlich sehr reizvoll, sondern beflügeln schon lange die Fantasie der Menschen. Nach alten Sagen sind die weißen Felsenzacken der oberirdische Kamm eines tief im Erdinneren ruhenden Drachens. Tatsächlich ist der Pfahl ein uralter Riss im Grundgebirge des Bayerischen Waldes. Gegen Ende des Erdaltertums drangen heiße wässrige Quarzlösungen in diese Spalten und Hohlräume ein und erstarrten in einer Tiefe von bis zu fünf Kilometern zum weißen Quarzgestein. Im Laufe der Jahrmillionen wurde das umliegende weichere Gestein verwittert und abgetragen. Der sehr harte Pfahlquarz widerstand bis heute dem Zahn der Zeit. Am „Klopferplatz“ kann man selbst Quarzkristalle suchen – nur hier ist die Mitnahme von Quarzkristallen im Naturschutzgebiet erlaubt.

Im Umfeld des „Großen Pfahl“ liegt das Außengelände der Naturpark-Umweltstation. Eine vielfältige und sanft gepflegte Kulturlandschaft findet sich im angrenzenden Riedbachtal.ro