Mai 2018


Vorstellung des breiten Angebots an Projekttagen

Gr. Arbersee. Der Naturpark Bayerischer Wald bietet gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt Regen eine Fortbildung für Lehrkräfte aller Schularten am Großen Arbersee an. Bei einem Rundgang werden die Besonderheiten des Großen Arbersees, seine Entstehung, die Schwimmenden Inseln, die reiche Tierwelt und der urwaldartige Wald im Naturschutzgebiet „Großer Arbersee mit Seewand“ vorgestellt. Außerdem können am Wegesrand einige botanische Besonderheiten beobachtet werden. Darüber hinaus stehen die verschiedenen Möglichkeiten an Projekttagen für Schulklassen am Großen Arber im Fokus. Treffpunkt ist am Donnerstag, 7. Juni, um 15 Uhr vor dem Arberseehaus. Die kostenlose, zirka zweistündige Fortbildung wird von Johannes Matt, Gebietsbetreuer für die Arberregion, geleitet. Eine Anmeldung ist bis Mittwoch, 6. Juni, beim Staatlichen Schulamt bzw. beim Naturpark unter  09922 80 24 80 erforderlich. bbz 


Zum Tag der Artenvielfalt gab es viel Information und Erlebnis auf dem Buchhüttenschachten – Zwei Naturparke luden ein

Bodenmais. Zum internationalen Tag der Biodiversität hat auch die Arberregion ihre die besondere Artenvielfalt präsentiert. Dazu fanden sich 65 Erwachsene und zudem einige Kinder auf dem Buchhüttenschachten ein. Dieser wurde ganz bewusst ausgewählt, denn die Beweidung der Bodenmaiser Schachten leistet einen bedeutenden Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt.

Nach der Begrüßung durch Heinrich Schmidt, 1. Vorsitzender des Naturparks Bayerischer Wald, hob Landrätin Rita Röhrl die Notwendigkeit und die Bedeutung der Bewahrung der Biodiversität hervor. Bürgermeister Joachim Haller betonte die dafür notwendige enge Zusammenarbeit von Forstwirtschaft, Tourismus, Naturschutz und Traditionen. Nur so könne eine artenreiche Natur erhalten werden.

Exemplarisch für eine solche Zusammenarbeit war diese Veranstaltung. Neben den Gebietsbetreuern Anette Lafaire und Johannes Matt von den Naturparken Oberer Bayerischer Wald und Bayerischer Wald als Ideengeber waren die Naturschutzbehörden und die Landratsämter aus Regen und Cham einbezogen. Außerdem beteiligten sich der Staatsforstbetrieb Bodenmais und die Landwirtschaftsämter Regen und Landau, Waldkönigin Johanna Gierl, der Nationalpark mit seinen Junior-Rangern, die BUND- Kreisgruppen, die LBV-Kreisgruppen von Regen und Cham, das „Grüne Herz Europas“, der Markt Bodenmais und die Bodenmaiser Weiderechtler.

Der Gebietsbetreuer für die Arberregion, Johannes Matt, veranschaulichte anhand einiger Zahlen, die Dramatik des globalen Artensterbens. So verschwinden weltweit etwa 130 Arten tagtäglich. Viele ohne dass sie der Mensch je entdeckt oder bestimmt hätte. Wenn aber beispielsweise die Masse an Insekten fehlt, fehlen die notwendige Bestäubungsleistung für die Nahrungsmittel und die Nahrungsgrundlage von Vögeln und Fledermäusen.

Ludwig Fritz, einer der drei verbliebenen Weiderechtlern, schilderte die Geschichte und Tradition des „Blumbesuchs“, der den Rechtlern per Freiheitsbrief aus dem Jahre 1522 zugestanden wurde. Nahezu ununterbrochen wird das Recht auf Waldweide bis zum heutigen Tag ausgeübt. Wie fleißig das Fleckvieh Landschaftspflege betreibt, konnte bei den bereits vom Weiderechtler Karl Probst hochgetriebenen junge Stiere beobachtet werden.

Für den traditionellen Sterz samt Kraut und gestockter Milch sowie für die Getränke sorgte der Markt Bodenmais. Die Besucher ließen es sich rund um das Lagerfeuer schmecken. Mitarbeiter des LIFE+-Projektes des Nationalparks informierten über die Wiederbeweidung des Ruckowitzschachtens. Klaus Urban von AELF Landau führte die kleinen Besucher in die Welt des „Zauberbaums“. Rosemarie Wagenstaller von der Unteren Naturschutzbehörde, Wolfgang Lorenz von der Höheren Naturschutzbehörde und Gerhard Nagl vom „Grünen Herz“ stellten die Vegetation der Bodenmaiser Schachten vor. Dort hat sich mit dem „montanen Silikatmagerrasen“ ein prioritärer Lebensraum ausgebildet. Diese Pflanzengesellschaft setzt sich hauptsächlich aus Sauergräsern, wie dem Borstgras, auch Bürstling genannt, zusammen. Neben Schwarzer Segge, Kleinem Sauerampfer und Blutwurz profitieren auch seltene Arten wie Arnika oder Ungarischer Enzian von der stets niedrigen Grasnarbe und den durch Viehtritt entstehenden offenen Bodenpartien.

In das Thema „Luchs in der Arberregion“ führte der Biologe Markus Schwaiger vom WWF Deutschland ein. Der Luchs, Grenzgänger sowohl zwischen Offenland und Wald als auch zwischen Bayern, Tschechien und Österreich, findet hier in der Arberregion einen bestens geeigneten Lebensraum vor. Über das jahrelange Monitoring des Luchses ist bekannt, dass im Bereich des Buchhüttenschachtens mehrere Luchsreviere aneinander grenzen.

Jürgen Völkl, Forstbetriebsleiter, erläuterte zusammen mit Dr. Stefan Schaffner vom AELF Regen den Einklang von nachhaltiger forstwirtschaftlicher Nutzung und Waldnaturschutz. Außerdem präsentierten Völkl und Matt ein neues Projekt zum Habichtskauz. Dazu werden im Sommer Nistkästen aufgehängt, die der drittgrößten Eulenart zu Gute kommen sollen. Der Habichtskauz als auch die anderen Kauzarten profitieren von den Schachten, da sie auf diesen offenen Bereichen auf Mäusejagd gehen.

Die beiden Gebietsbetreuer Anette Lafaire und Johannes Matt gingen auf das Thema „Auerhuhn in der Arberregion“ ein. Das immer noch vom Aussterben bedrohte Auerhuhn findet hier einen seiner letzten Rückzugsräume in Bayern. Bemerkenswerterweise fiel die größte Verbreitung des Auerhuhns mit dem Höhepunkt der Waldweide im Bayer- und Böhmerwald zusammen. Die lichten Waldbereiche, die niedrigere Grasnarbe und die größere Verfügbarkeit von eiweißreicher Nahrung wie Ameisen und weiteren Insekten kommen dem Auerhuhn auch durch die heutige Beweidung zu Gute.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass es dem großen Engagement der Bodenmaiser Weiderechtler zu verdanken ist, dass sich die Arberregion noch mit einem so großen Artenreichtum auszeichnet. bb 


Gemeinde und Vereine sollen Naturpark bei der Erneuerung unterstützen – Gespräche für neue Werbegemeinschaft

Patersdorf. „Spitzi, der Feldhase“, soll das neue Maskottchen heißen, das Interessierte bald auf dem Patersdorfer Naturlehrpfad begleitet. Wie Naturpark-Geschäftsführer Hartmut Löfflmann in der jüngsten Gemeinderatssitzung erklärte, habe man sich für den Feldhasen entschieden, weil dessen Population durch Landwirtschaft und stark befahrene Straßen rückläufig ist. Weil der Spitzberg die höchste Erhebung in der Gemeinde Patersdorf ist, wurde das Maskottchen kurzerhand „Spitzi“ getauft.

Bis zum 15. September muss die Maßnahme abgeschlossen sein. „Genauer gesagt, muss dann die letzte Rechnung bezahlt sein“, sagte Hartmut Löfflmann. „So oder so müssen wir da jetzt dranbleiben“. Zehn Stationen wird der erneuerte Naturlehrpfad haben. An jeder davon befinden sich Infotafeln zu bestimmten Themen, etwa zur Besiedelungsgeschichte oder zur Kulturlandschaft. Neu wird etwa die Tafel zu den Eisheiligen sein. „Die Jungen wissen gar nicht mehr, was das ist“, begründete Löfflmann. Außerdem werde es drei Infotafeln über den Feldhasen geben.

Herbert Fuchs (CSU), der vor 20 Jahren die Errichtung des Naturlehrpfads vorangetrieben hat, erinnerte daran, wie viele Ehrenamtliche damals mitgeholfen haben: „Wie ist das dieses Mal gedacht?“

Hartmut Löfflmann bestätigte, dass der Naturpark sich die Unterstützung durch den Bauhof erhoffe. Zwar könne man den Großteil in der Zwieseler Naturparkwerkstatt herstellen, bei der Montage sei aber jede Hilfe willkommen. Bürgermeister Willi Dietl versicherte, dass er den Bauhof beauftragen würde und auch Vereine wolle man mobilisieren.

2. Bürgermeister Richard Kauer (Freie Wähler) verwies auf den acht Meter hohen Turm aus Holz, der Teil des Naturlehrpfads ist. „Das wäre mir wichtig, dass der irgendwie miteingebunden wird“, sagte er. Der Naturpark-Geschäftsführer erklärte, dass der Blick aufgrund des Jungwuchses mittlerweile verdeckt sei. „Die Bäume sind in einer Phase, in der sie unglaublich in die Höhe schießen. Da hilft auch keine Erweiterung“. Weil der Turm zudem sanierungsbedürftig sei, habe man ihn deshalb aus der Erneuerung ausgeklammert. Denkbar sei jedoch, dort nach der Sanierung kulturhistorische Fotos auszustellen.


Musikantenfreundliche Wirtshäuser wurden ausgezeichnet – auch in Bodenmais und Eisenstein

March. „Aber ’s Wirtshaus, ’s Wirtshaus, lasst mi ned aus. Geh i vorbei, ziagt ’s mi nei“ – so beschreibt ein überlieferter Zwiefacher, was der Aktion „Musikantenfreundliches Wirtshaus“ ein Anliegen ist: Die Gaststuben als Ort des geselligen Beisammenseins aufzuwerten und zugleich der regionalen Musik ein Wirkungsfeld zu geben. Kürzlich war es wieder so weit: In March wurden acht Wirtshäuser aus Niederbayern als musikantenfreundlich ausgezeichnet. Unter ihnen sind auch das Gasthaus Adam-Bräu in Bodenmais und das Naturpark-Wirtshaus im Bahnhof von Bayerisch Eisenstein.

Die Idee des Projekts ist einfach und doch nicht mehr selbstverständlich: Im Wirtshaus wird musiziert, als Gegenleistung gibt es Bier und Brotzeit gratis. Die Gestaltungsmöglichkeiten im Rahmen der Aktion sind vielfältig: In einigen Gaststätten finden Offene Singen statt, andere laden regelmäßig zum Musikantenstammtisch ein, Musikanten spielen spontan im Wirtshaus auf. Dem Ideenreichtum der Wirtsleute sind keine Grenzen gesetzt, ihre Gaststube für Musikanten attraktiv zu machen: Viele stellen Instrumente zum freien Gebrauch zur Verfügung, manche Liedsammlungen für gesellige Singrunden. Über 600 Wirtshäuser überwiegend aus Niederbayern und der Oberpfalz konnten seit Einführung des Projekts im Jahr 1996 für die Idee gewonnen werden, Musikanten zum Aufspielen einzuladen.

Für die diesjährige Auszeichnung musikantenfreundlicher Wirtshäuser hatten sich die Veranstalter – die Kulturreferate der Bezirke Niederbayern und Oberpfalz, der Landesverein für Heimatpflege und der Hotel- und Gaststättenverband – ans drumherum angehängt. Die Urkunden und Metallschilder mit dem Logo der Aktion wurden am vergangenen Freitag vergeben. Und zwar aus der Hand der Schirmherrin des Projekts, I.K.H. Herzogin Helene in Bayern. Zahlreiche Volksmusikanten spielten dabei auf und sorgten für einen geselligen Wirtshausabend.bb 


Fachexkursionen am Dienstag

Bodenmais. Bayern ist bunt, Bayern ist schön, Bayern ist artenreich. Damit das so bleibt, hat der Bayerische Ministerrat vor genau zehn Jahren die „Bayerische Biodiversitätsstrategie“ beschlossen. Zum Jubiläum wird am Dienstag, 22. Mai, bei einer Veranstaltung die besondere Artenvielfalt der Arberregion präsentiert. Fachinstitutionen und Verbände werden bei Fachexkursionen seltene Arten vorstellen und die naturschutzfachliche Bedeutung der traditionellen Beweidung der Bodenmaiser Schachten erläutern. 

Die Idee hatten die Gebietsbetreuer Anette Lafaire und Johannes Matt von den Naturparken Oberer Bayerischer Wald und Bayerischer Wald. Mit einbezogen sind Naturschutzbehörden, die Landratsämter Regen und Cham, der Forstbetrieb Bodenmais, die Landwirtschaftsämter Regen und Landau, der Nationalpark Bayerischer Wald, dei BUND-Kreisgruppen, die LBV-Kreisgruppen von Regen und Cham, der Markt Bodenmais und die Bodenmaiser Weiderechtler.

Am Dienstag, 10.30 Uhr, ist Treffpunkt am Rathaus in Bodenmais. Von dort erfolgt per Bus die Fahrt zum Buchhüttenschachten. Dort erwartet die Besucher eine Einführung zur Beweidung der Bodenmaiser Schachten. Nach einer kleinen Stärkung mit Sterz folgen kurze Fachexkursionen zu verschiedene Themen. Für die kleinen Besucher wird ein spannendes Kinderprogramm mit Rallye und Zauberbaum angeboten. 

Die Veranstaltung dauert bis etwa 14.30 Uhr. Dann besteht die Möglichkeit, mit dem Bus zum Rathaus Bodenmais zurückzufahren. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung mit Vorträgen im Alten Rathaus von Bodenmais statt. Alle Interessierten sind eingeladen, zum besonderen Anlass die Vielfalt der Arberregion auf dem Buchhüttenschachten zu erfahren und zu erleben.bb 


In den Pfingstferien: Ein Tag für Kinder im Zellertal

Drachselsried. Auf der Schareben findet am Donnerstag, 24. Mai, ein Walderlebnistag mit dem Arber-Gebietsbetreuer Johannes Matt statt.

Auf den Spuren des Luchses erkunden die Kinder am Vormittag mit dem Arbergebietsbetreuer die wunderbare Natur rund um die Spitzwaldkanzel. Das Mittagessen findet in der Berghütte Schareben statt. Nachmittags wird mit erfahrenen Betreuerinnen ein Bastelnachmittag auf der Schareben angeboten. Dabei stehen auch Spiele beim Kneippbecken auf dem Programm. Eine Anmeldung ist in den Tourist-Infos Drachselsried (  09945/9050-33) oder Arnbruck ( 09945/9403-16) bis spätestens Mittwoch, 23. Mai, um 12 Uhr nötig.

Teilnehmen können Einheimische oder Gästekinder aus den Gemeinden Drachselsried und Arnbruck im Alter von sechs bis 14 Jahren. Bei der Anmeldung ist auch der Teilnahmebeitrag in Höhe von 5 Euro zu entrichten. Dieser beinhaltet Verpflegung, Betreuung und Transporte.

Treffpunkt ist am Donnerstag, 24. Mai, um 10 Uhr bei der Tourist-Information Drachselsried. Das Ende der Veranstaltung ist gegen 16 Uhr. Bei schlechtem Wetter findet der Tag für Kinder in der Schulturnhalle in Drachselsried mit Spielen und Basteln statt.vbb 


Exkursion in Rattiszell am Freitag – Info über Fördermöglichkeiten

Rattiszell. „Lebensraum Streuobstwiese: Nutzen für Mensch und Natur“ – diese Exkursion bieten das Netzwerk Streuobst Bayerischer Vorwald, der Naturpark Bayerischer Wald und der Landschaftspflegeverband Straubing-Bogen an. Die etwa zweistündige, kostenlose Veranstaltung beginnt am Freitag, 18. Mai, um 15 Uhr. Treffpunkt ist auf der Streuobstwiese am Mühlbachweg in Haunkenzell-Euersdorf in der Gemeinde Rattiszell.

Josef Schindler vom Obst- und Gartenbauverein Haunkenzell zeigt eine der beeindruckendsten Streuobstwiesen in der Region mit alten Bäumen und vielen Obstsorten. Landschaftsarchitektin Roswitha Schanzer berichtet über Flora und Fauna im Lebensraum Streuobstwiese und geht dabei auf den Nutzen für Mensch und Natur ein. Die regionale Vermarktung von gesundem und heimischem Streuobst wie beispielsweise der „Vorwald Apfelsaft“ ist ebenso Thema.

Die Referentin ist beim Netzwerk Streuobst im Landkreis Straubing-Bogen für die Planung und die Beratung zuständig. Interessierte Grundstückseigentümer können sich über extensive Bewirtschaftung, Neupflanzung heimischer Sorten und Pflege alter Obstbäume beraten lassen. Hohe staatliche Fördermöglichkeiten aus Naturschutzmitteln unterstützen dabei die Grundstückseigentümer.ro 


Viechtach. „Natur und Kulturgeschichte im Tal des Schwarzen Regens“ – so der Titel einer Fortbildung für Lehrkräfte aller Schularten, die von der Naturpark Umweltstation Viechtach und dem Staatlichen Schulamt Regen angeboten wird.

Treffpunkt ist am Donnerstag, 17. Mai, um 15.10 Uhr am Bahnhaltepunkt Gumpenried bei Geiersthal. Die An- und Abreisezeiten mit der Waldbahn werden berücksichtigt. Hinfahrt ab Viechtach ist möglich um 14.37 Uhr und ab Gotteszell um 14.39 Uhr. Die kostenlose, etwa zweistündige Fortbildung wird von Matthias Rohrbacher geleitet, Mitarbeiter der Naturpark Umweltstation Viechtach. Eine Anmeldung ist bis Dienstag, 15. Mai, beim Staatlichen Schulamt erforderlich.

Schwerpunkt der Flusswanderung ist die Flora und Fauna im Flusstal. Interessante kulturgeschichtliche Fragen zur Trift, Goldwäscherei oder Perlfischerei sind auch Themen. Daneben stehen attraktive Wanderrouten und interessante Projektaktionen für Schulklassen entlang der Bahnlinie im Fokus.ro 


Freier Eintritt in NaturparkWelten

Bayer. Eisenstein. Auch der Naturpark Bayerischer Wald beteiligt sich mit seinen Museen und Ausstellungen in den NaturparkWelten im Grenzbahnhof am „Internationalen Museumstag“. Am Sonntag sind die NaturparkWelten von 9.30 bis 16.30 Uhr geöffnet – bei freiem Eintritt.

Die Themen umfassen die Geschichte des Eisenbahnbaus durch den Bayerischen und Böhmerwald, das einzige ostbayerische Skimuseum sowie eine Ausstellung zum Arber, dem König des Bayerischen Waldes. Außerdem gibt es dort das Europäische Fledermauszentrum in den Kellergewölben. Die Modelleisenbahn im Dachgeschoß ist zu etwa 60 Prozent fertiggestellt, die ehrenamtlichen Modelleisenbahnbauer sind anwesend. Weiter gibt es die Ausstellungen „Grenze – Kalter Krieg“ und „Stadln, das verschwundene Dorf im Böhmerwald“ zu sehen. Das Naturpark-Wirtshaus ist geöffnet. Um 10.30 Uhr und um 14.15 Uhr gibt es Führungen in deutscher Sprache. Die Anreise ist im Stundentakt mit der Waldbahn möglich.löf 


Freier Eintritt für Kinder

Bayer. Eisenstein. An Christi Himmelfahrt, Donnertag, 11. Mai, will der Naturpark Bayerischer Wald vor allem die Väter ansprechen, die ein schlechtes Gewissen hätten, wenn sie alleine zur Vatertagsfeier loszögen. Deshalb gibt es an diesem Tag freien Eintritt für Kinder in die NaturparkWelten im Grenzbahnhof.

Ein Anziehungspunkt für alle Generationen könnte die im Aufbau befindliche Modelleisenbahn-Anlage im Dachgeschoss sein. Etwa 60 Prozent der Anlage, die im Groben das „Grüne Dach Europas“ abbilden soll, sind bereits fertig. Ehrenamtliche Helfer bauen immer sonntags daran. Am Pfingstsamstag werden es genau vier Jahre, dass an der Anlage gearbeitet wird.

Ideal ist die Anreise mit der im Stundentakt verkehrenden Waldbahn aus Richtung Plattling.löf