August 2009


Die Kapelle auf dem Falkensteingipfel wurde vom Naturpark Bayerischer Wald e.V. im Jahr 1987 errichtet. Der damalige Landwirtschaftsminister Hans Eisenmann kam persönlich zur Einweihungsfeier. Der damalige 1. Vorsitzende Emil Rimpler und der Kassenverwalter Eduard Gistl waren beide Motor in Sachen Errichtung einer Kapelle auf dem Falkensteingipfel. Ihnen zu Ehren wurden im Frühjahr 2006 zwei Gedenkbretter an der Kapelle angebracht. Alljährlich am 1. Sonntag im September wird die Falkenstein-Kirchweih begangen. Die Kapelle ist dem Hl. Franziskus geweiht. Er gilt als Patron für Natur und Schöpfung. Zum Gottesdienst am Sonntag, 06.09.2009, um 11:30 Uhr an der Falkensteinkapelle (Neben dem Schutzhaus) ergeht daher herzliche Einladung. Für die musikalische Umrahmung sorgt der Ludwigsthaler Kirchenchor. Für eine anschließende Bewirtung ist gesorgt. Herzliche Einladung ergeht an die Bevölkerung zu einer Wanderung zur Falkensteinkirchweih. Um 08:45 Uhr und um 09:30 Uhr wird jeweils ein Bus von Zwieselerwaldhaus ab Parkplatz Schillerstraßl bis zur Ruckowitz-Kreuzung verkehren, am Nachmittag gibt es um 15:00 Uhr eine Rückfahrmöglichkeit.


Die Märchenwiese, ein ehemaliger Schachten zwischen Großem und Kleinem Arber, ist heute weitgehend von Heidelbeersträuchern bedeckt. Nur hin und wieder deuten die mit Borstgrasrasen bedeckten Stellen darauf hin, dass hier einst Rinder weideten. Doch auch ihr Name erinnert daran, dass sich hier früher Schachtenhirten beim Lagerfeuer Märchen, Geschichten und Sagen erzählten. Ziel des Naturschutzes ist es, diese ehemaligen Schachten vor der Wiederbewaldung zu schützen: Die Artenvielfalt auf diesen offen Stellen ist zum einen größer ist als im dichten Forst, zum anderen profitiert vor allem das bedrohte Auerhuhn von lichteren Waldbeständen mit einem großen Nahrungsangebot. Ziel des zweiten Arbernaturschutztages am letzten Mittwoch war es daher, die Märchenwiese von kleineren Fichten zu befreien. Damit die 14 Kinder und Jugendlichen, die bei dieser Naturschutzaktion mithelfen wollten, bereits auf der Wanderung vom Brennes zur Märchenwiese spielerisch einiges über den Natur- und Artenschutz im Arbergebiet erfahren konnten, hatten sich die beiden Arbergebietsbetreuerinnen Caroline Stautner (Naturpark Oberer Bayerischer Wald) und Isabelle Auer (Naturpark Bayerischer Wald) ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm ausgedacht. Die Gruppe erfuhr spielerisch, wie Luchse jagen, fanden Borkenkäfer in einem Holzstoß am Wegrand und lernten, wie man den Buchdrucker vom Kupferstecher unterscheiden kann. Aber auch auf die Lebensweise der anderen Bewohner des Waldes – Rehe, Füchse, Wildschweine usw. - wurde spielend eingegangen. An der Märchenwiese angekommen, erzählte Förster Herrmann Kastl vom Forstbetrieb Bodenmais den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen viel Spannendes über seine Aufgaben und erklärte ihnen, welchen Sinn das sogenannte „Fichtenzupfen“ für das „Ökosystem Wald“ hat. So informiert und motiviert, schaffte es die Gruppe, innerhalb kürzerster Zeit über 500 Jungfichten auszuzupfen. Über die Chamer Hütte wanderte die jugendlichen Naturschützer zum Kleinen Arbersee, wo sie noch einiges über den Biber erfuhren. Als Dankeschön erhielt jeder Helfer am Ende dieses erlebnisreichen Tages von den beiden Arbergebietsbetreuerinnen wiederum die Arberverdienstmedaillie 2009 verliehen.


Rund zwanzig Naturliebhaber aus Nah und Fern nahmen an der Naturpark-Veranstaltung „Vom Tal des schwarzen Regen - zum weißen Quarzriff am Großer Pfahl“ teil. Bis aus München reisten die Teilnehmer an fuhren mit der Wanderbahn von Gotteszell nach Viechtach. Das meist unberührte Tal des „Schwarzen Regen“, durch das die Bahnstrecke führt, beeindruckte die Teilnehmer besonders. Der stellenweise schnell fließende Schwarze Regen ist mit seinem stein- und geröllreichen Flussbett im Bereich Gumpenried vom Zug aus schön zu sehen und diese Fahrt für die Teilnehmer ein Naturerlebnis. Am Bahnhof in Viechtach begrüßte Heinrich Schmidt, 1. Vorsitzender des Naturparks, die Wanderfreunde. Sein besonderer Dank galt den Mitgliedern des Wanderbahn-Vereins, die auch diese Ausflugsbahnfahrt ehrenamtlich ermöglichten. Dabei forderte der Naturpark-Vorsitzende eine Wiederaufnahme des täglichen Bahnverkehrs auf dieser landschaftlich sehr reizvollen Strecke und versprach, das Führungsangebot des Naturparks noch stärker mit dem öffentlichen Personennahverkehr abzustimmen. „Wir brauchen diese attraktive Bahnstrecke, um vor allem auch Familienurlauber in unsere schöne Region zu holen“, so Schmidt. Nach der Begrüßung wanderten die Teilnehmer vom Stadtzentrum auf den Pfahl-Steig zum Großen Pfahl. Naturpark-Gebietsbetreuer Matthias Rohrbacher führte die Gruppe auf diesem reizvollen Wanderweg. Unterwegs im schattigen Riedbachtal säumten knorrige Hangwälder und beschauliche Bachwiesen den Weg. Am Naturweiher bei der Sporer Quetsch legten sie eine kleine Rast ein und konnten dabei auch Wasservögel beobachten. Vorbei am Schaubienenstand ging es entlang heckenreicher Streuobstwiesen zum weithin sichtbaren, hoch aufragenden Quarzriff am Großer Pfahl. Der Quarzfelszug ist nicht nur das landschaftliche Wahrzeichen von Viechtach, sondern als bayerisches und nationales Geotop ein erdgeschichtliches Naturdenkmal mit überregionaler Bedeutung. Erstaunt waren die Teilnehmer der Wandergruppe über das bunte Farbenspiel an manchen Felspartien. Grünlich leuchtenden Schwefelflechten überdauern neben blaugrauen Silikatfelsflechten auf den stellenweise rostrot überlaufenen Quarzfelsen. Die bizarren Pfahlkiefern wachsen wie Bonsaibäumchen in manchen Felsritzen. Matthias Rohrbacher berichtete auch über einige besondere Tierarten, die am Felsen vorkommen. Flugakrobaten wie die nachtaktiven Fledermäuse übertagen in den Ritzen und Spalten im Felsen. In den sogenannten „Wochenstuben“ bringen die Fledermausweibchen hier ihre Jungen zur Welt. Am Felsenfuß wartet im einem Fangtrichter der Ameisenlöwe auf seine Beute. Weiter wanderte die Gruppe zum bis zu 40 Meter tiefen Steinbruch und zu den heute restaurierten Steinbruchgebäuden. Diese Zeugnisse des Quarzabbaus wie Verladestation und Alte Schmiede informieren über die einhundertjährige Abbaugeschichte des Pfahls und geben Einblicke in das harte Leben der „Schudderschloger“. So wurden die Steinbrucharbeiter genannt, die in schwerster körperlicher Arbeit das sehr harte Quarzgestein abbauten. Zum Abschluss der Wanderung nahmen einige Teilnehmer als Andenken ein Quarzmineral am sogenannten „Klopferplatz“ mit – nur hier ist die Mitnahme der Quarze im Naturschutzgebiet erlaubt.


Bereits seit mehreren Jahren bieten der Naturpark Bayerischer Wald und Fritz Pfaffl vom Naturkundlichen Kreis Bayerischer Wald eine gemeinsame Exkursion an. Letzten Sonntag stand mit dem Plöckensteiner See der südlichste Karsee auf dem Programm. Nach einer ungefähr 1,5-stündigen Busfahrt erreichten die 35 Exkursionsteilnehmer Nova Pec, dem Ausgangpunkt ihrer zweistündigen Wanderung zum See. Eine erste Zwischenstation legte die Gruppe am Schwarzenberger Schwemmkanal ein. Hier betonte Fritz Pfaffl, dass dieser im Jahr 1791 unter der Leitung vom Forstmann Rosenauer von 3.000 Arbeitern erbaute Triftkanal zur Donau zur damaligen Zeit eine so herausragende technische Leistung war, dass er sogar zu einem der „Weltwunder“ gezählt wurde. Nur mit seiner Hilfe konnte die Kaiserstadt Wien ausreichend mit Holz versorgt werden. Im Blockmeer der Seitenmoränen des einstigen Plöckensteingletschers erklärte der Geologe Pfaffl den Teilnehmern die Besonderheit des Plöckensteiner Sees: Mit einer Ausdehnung von 1,5 km² findet man hier die größte Blockmoräne im Böhmerwald. Auch die Moränenränder sind mit einer Höhe von 40 m höher als bei jedem anderen Böhmerwaldsee. Wie beim Stubenbacher See bestehen die Plöckenstein-Moränen aus großen Granitblöcken. Am See ging Pfaffl auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Böhmerwaldkarseen ein: Mit einer Höhe von 288 Metern ist die Seewand des Plöckensteinsees um einiges niedriger als z.B. die Seewand des Großen Arbersees (416 m), durch die Vielzahl der Zuflüsse sowie durch seine Lage ist er jedoch kälter als andere Seen. Überliefert ist, dass die Wassertemperatur im Juli 1873 nur +4°C betrug. Da die Seewandwälder wegen des Borkenkäferbefalls den See im Sommer nicht mehr beschatten, aber auch wegen der Klimaerwärmung ist die Temperatur heute jedoch um einiges höher. Bekannt ist der Plöckensteiner See auch aus Adalberts Stifters Roman „Der Hochwald“. Fritz Pfaffl schloss die Exkursion zum Moorsee am Fuße des Plöckensteins daher mit einem Stifter-Zitat, in dem der Dichter den See mit einem „schwarzen Teppich“ verglich. Der Geologe zeigte so, dass Dichtung und Naturwissenschaft manchmal eng miteinander zu tun haben.


Den „König des Bayerischen Waldes“ zu erklimmen, ist der Wunsch vieler Familien mit Kindern. Doch so eine Bergtour kann anstrengend sein, wenn zwischendurch nicht gespielt wird. Daher laden die beiden Naturparke Bayer. Wald und Oberer Bayer. Wald am Donnerstag, den 27. August besonders Familien dazu ein, mit Arbergebietsbetreuerin Caroline Staunter spielend und so fast mühelos auf den Gipfel des höchsten Bayerwaldberges zu wandern. Auf der dreistündigen Führung vom Brennes zum Gipfel werden die Teilnehmer darüber hinaus auch viel Spannendes über die Natur am Arber erfahren. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr am Brennesparkplatz. Denken Sie bitte an festes Schuhwerk und an eine Brotzeit. Wer an dieser erlebnisreichen Führung interessiert ist, sollte sich bis Mittwoch, 26. August 12:00 Uhr beim Naturpark unter der Telefonnummer 09971-78384 anmelden.


Fledermausexpertin Dipl. Biologin Susanne Morgenroth und Arbergebietsbetreuerin Isabelle Auer vom Naturpark Bayer. Wald bieten am Samstag, 29. August im Rahmen der Fledermausschutzaktion „Europäischen Fledermausnacht“ - eine dreistündige Führung am Silberbergwerk bei Bodenmais an. Nach einer kurzen Wanderung von der Talstation zum Silberbergwerk, auf der die Exkursionsteilnehmer spielerisch auf das Thema „Fledermaus“ eingestimmt werden, einer Einführung über die Geschichte des Silberbergwerks und einem Fledermausvortrag im Barbarastollen werden die Teilnehmer ihr neu gelerntes Wissen bei der anschließenden Fledermausbeobachtung mit Bat-Detektoren im Freien anwenden und vertiefen können. Der Treffpunkt ist beim Kassenhäuschen am Parkplatz des Silberberges (Talstation) um 20:00 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte nehmen sie eine Taschenlampe mit und denken Sie außerdem an wetterfeste Kleidung und stabiles Schuhwerk. Diese Führung ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der beiden Naturparke Bayerischer Wald e.V. (Geschäftstelle Zwiesel) und des Naturparks Oberer Bayerischer Wald e.V. (Geschäftstelle Cham) sowie des LBV Regen.


Der Große Arber ist etwas Besonderes: Er ist nicht nur der schneesicherste Berg im Bayerischen Wald, sondern er beherbergt auch mehr „Naturschätze“ als viele andere Bayerwaldberge. Die Schönheit der Arberseen mit ihren Seewänden oder das Gipfelplateau mit seinen auch für den biologischen Laien manchmal fremdartig wirkenden Pflanzen, wie z.B. der Ungarische Enzian begeistern Bayerwaldler und Touristen. All diese Besonderheiten und Schönheiten können aber nur erhalten werden, wenn engagierte hauptamtliche und ehrenamtliche Naturschützer sich regelmäßig um den „König des Bayerischen Waldes“ kümmern. Am letzten Mittwoch lud Arbergebietsbetreuerin Isabelle Auer vom Naturpark Bayerischer Wald alle Arber-Fans dazu ein, am ersten Arbernaturschutztag 2009 dem Berg etwas „zurückzugeben“, von dem, was er uns Menschen gibt: Wegen der starken Regenfällen im Frühjahr hatte sich im hinteren Teil des Rundwegs um den Großen Arbersee große Wasserpfützen gebildet. Da viele Seebesucher den in Touristenführern als „leicht zu begehenden Weg“ mit Schuhen begehen, die zum Wandern gänzlich ungeeignet sind und die sie sich nicht schmutzig machen wollen, umkletterten viele diese Nassstelle. Dünne Baumstämme, die vor diesen Kletterpfaden gelegt wurden, wurden wieder zur Seite geschoben. Eines der Ziele des Naturschutztages war daher, den Weg an dieser Stelle auszubessern und den Trampelpfad mit Baumstämmen so zu verbarrikadieren, dass die geschundene Natur sich wieder erholen kann. Engagiert unterstützt wurde Isabelle Auer von Paul Hilgart, Ausbildungsleiter vom Forstbetrieb Bodenmais, seinen vier Azubis, Naturpark-Praktikant Gregoire Thauvin und einer langjährigen Arber-Exkursionsteilnehmerin. Nach einer zweistündigen Führung rund um den See, in der besprochen wurde, was man alles tun könne, um den Großen Arbersee vor den negativen Auswirkungen des Besucherstromes zu schützen, entwässerte diese „Naturschutztag-Kernmannschaft“ den am stärksten vernässten hinteren Wegteil. Unterstützt wurden sie dabei von zehn zufällig vorbeikommenden Seebesuchern, die auf ihrem Rundgang um den See spontan einen Eimer Schotter zur „Naturschutzbaustelle“ trugen. Auch diesen zufälligen Helfern verlieh die Arbergebietsbetreuerin wie auch den Mitgliedern der Naturschutztag-Kernmannschaft nach gemachter Arbeit die „Arberverdienstmedaillie 2009“. Dass aktive Naturschutzarbeit nicht nur Spaß macht, sondern auch etwas für jeden einzelnen persönlich bringt, drückte ein „spontaner Helfer“ so aus: „Die „Ich-tu-was-für-den-Großen-Arber-Medaillie“ ist wohl das beste Souvenir, das man von einer Arberwanderung mitbringen kann.“ Am 19. August besteht wiederum die Möglichkeit, diese Arbermedaillie zu gewinnen. Alle Arberfans (speziell Kinder ab neun Jahren), die am zweiten Arbernaturschutztag mit den Arbergebietsbetreuerinnen Caroline Stautner und Isabelle Auer, teilnehmen wollen, sollten sich bis Montag, 11. August, 12 Uhr anmelden unter Tel. 09922 – 802480 oder Tel.: 09971 – 78384.


Was können Arber-Fans alles tun, um dem Großen Arber zu helfen? Am Mittwoch, 19. August laden die beiden Arbergebietsbetreuerinnen Caroline Stautner (Naturpark Oberer Bayerischer Wald) und Isabelle Auer (Naturpark Bayerischer Wald) speziell alle naturschutzbegeisterten Kinder und Jugendlichen ab neun Jahren dazu ein, ein „Arber-Abenteuer“ zu erleben und dabei zu erfahren, dass aktiver Naturschutz Spaß macht. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr am Brennesparkplatz. Nach einem erlebnisreichen Tag erhalten alle Teilnehmer als kleines Dankeschön von den Arbergebietsbetreuerinnen die „Arbermedaille 2009“ verliehen. Gegen 16:00 Uhr sollten die Kinder und Jugendliche an der Mooshütte von ihren Eltern abgeholt werden. Bitte bringt – wenn vorhanden – Arbeitshandschuhe, gutes Schuhwerk, eine Brotzeit und ausreichend Getränke mit. Wer sich am Naturschutztag beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Montag. 17.08.09 12:00 Uhr unter Tel.: 09922-802480 oder Tel.: 09971 - 78384 an.


Schlangen umgibt seit Jahrtausend ein Mythos. Leider ist er oft negativ besetzt. Im Rahmen des Arberprogramms laden die beiden Naturparke Bayerischer Wald und Oberer Bayerischer Wald und der Landesbund für Vogelschutz Kreisgruppe Cham deshalb am Sonntag, den 9. August um 14 Uhr zu einer Exkursion zum Thema Schlangen ein. Ziel der Exkursion ist in diesem Jahr das Hecken und Rankengebiet bei Sommerau. Dort werden Lebensräume für Reptilien und Amphibien erhalten und verbessert. Die Führung unter der Leitung von Markus Schmidberger (LBV) und Arbergebietsbetreuerin Caroline Stautner (Naturpark Oberer Bayerischer Wald) lädt dazu ein, diese verkannte Tiergruppe näher kennen zu lernen und Vorurteile abzubauen. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Glashütten-Parkplatz in Lohberg. Vom Sportplatz Lohberg wandern die Teilnehmer in einer halben Stunde nach Sommerau. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich bis Donnerstag, den 6. August beim LBV in Nößwartling (09977/8227). Festes Schuhwerk wird empfohlen.


Bereits seit mehreren Jahren bieten der Naturpark Bayerischer Wald e.V. und der Naturkundliche Kreis e.V. eine gemeinsame Exkursion an. Mitte August geht es heuer noch einmal zu einem der acht Karseen des „Böhmerwaldes“. Am Sonntag, 16.08.09 führt Fritz Pfaffl alle Interessierten zum südlichsten eiszeitlichen See, dem Plöckensteiner See. Die Anreise erfolgt diesmal mit einem Bus. Treffpunkt ist am Busbahnhof Zwiesel um 10:00 Uhr. Nach einer 1,5-stündigen Busfahrt nach Nova Pec wandern die Teilnehmer entlang des Schwarzenberger Schwemmkanals zum See. Exkursionsteilnehmer aus dem südlichen Naturparkgebiet können in Mauth zusteigen. Da erst nach der insgesamt vier- bis fünfstündigen Wanderung eine Einkehrmöglichkeit besteht, sollten die Exkursionteilnehmer ausreichend Getränke sowie eine Brotzeit mitbringen. Außerdem ist festes Schuhwerk erforderlich. Wegen der Busbestellung, ist eine verbindliche Anmeldung beim Naturpark Bayer. Wald e.V. unbedingt erforderlich bis Freitag, den 07.08.09 unter Tel.: 09922-802480. Bitte bei Anmeldung mitteilen, ob am Busbahnhof Zwiesel oder am Reschbachtalparkplatz am Ortseingang von Mauth (Ende der Nationalparkbasisstraße und Einstieg Dreikönigsloipe) zugestiegen wird. Die Fahrtkosten von ca. 15 € pro Person werden während der Busfahrt eingesammelt.