September 2016


Eröffnung am 3. Oktober – Filmvorführung „Verschwundener Böhmerwald“

Bayer. Eisenstein. In den NaturparkWelten wird am Montag, 3. Oktober, um 16.30 Uhr eine Sonderausstellung mit dem Thema „Grenze – Kalter Krieg 1953-1989“ eröffnet. Im Veranstaltungsraum des Grenzbahnhofes wird dabei die Grenzsicherung der Tschechoslowakei an der niederbayerischen Grenze zwischen Dreisessel und Osser näher vorgestellt.

Grundlage der Ausstellung ist ein Geländemodell aus der ehemaligen BGS-Kaserne in Deggendorf mit Zubehör. Darüber hinaus gibt es ein Modell vom streng gesicherten „Eisernen Vorhang“, verschiedene Uniformen und Ausrüstungsgegenstände und andere Dinge zu sehen. Ebenso werden alte Fotos und Berichte präsentiert. Der Naturpark würde sich über weitere Fotos und Augenzeugenberichte freuen.

Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung wird um 18.30 Uhr der Film „Verschwundener Böhmerwald“ gezeigt. Dabei handelt es sich um Kurzepisoden, die die Geschichte von Orten, die auf heutigen Landkarten des Böhmerwaldes meistens nicht mehr zu finden sind, beleuchten. „Verschwundener Böhmerwald“ ist keine nostalgische Erzählung aus längst vergangenen Zeiten. Es handelt sich vielmehr um fesselnde und anschauliche Geschichten, die das harte und urwüchsige Leben in dieser rauen, aber wunderschönen Landschaft schildern.

Am Abend werden sowohl der Regisseur Jan Fischer als auch der Erzähler – die „Böhmerwald-Legende“ Emil Kintzl – anwesend sein. Die Episoden werden erstmalig auf Deutsch gezeigt. Im tschechischen Fernsehen hat diese Filmreihe mit mehr als drei Millionen Zuschauern bereits einen hohen Bekanntheitsgrad. Die Filmvorführung findet als Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Verein „Über d’ Grenz“ statt. Der Eintritt zur Ausstellung und zur Filmvorführung ist frei. löf 


Eschlkam.

Der Große und der Kleine Arbersee gehören zu den eindrucksvollen Relikten der Eiszeit. Am Mittwoch, 28. September, wird eine Rundwanderung vom Großen bis zum Kleinen Arbersee angeboten. Geleitet wird die Wanderung von Josef Altmann, von der Tourist-Info des Marktes Eschlkam, von Anette Lafaire, Naturpark Oberer Bayerischer Wald und von Johannes Matt vom Naturpark Bayerischer Wald. Treffpunkt ist an der Bushaltestelle beim Gasthof zur Post in Eschlkam in der Waldschmidtstraße um 8 Uhr. Bus-Abfahrt ist um 8.22 Uhr ab Gasthof zur Post (um 8.10 Uhr von Furth im Wald/Bahnhof) mit dem RBO-Linienbus zum Großen Arbersee. Auch kann per Auto zum Großen Arbersee angereist werden. Treffpunkt ist dort um 9.45 Uhr.


Die Tour verläuft vom Großen Arbersee (935 m) über Großer Arber (1456 m), Chamer Hütte (1289 m) und Kleiner Arbersee (918 m) zum Brennes (1100 m). Rückfahrt ist ab Brennes mit dem Linienbus nach Eschlkam sowie Furth im Wald. Die Wanderzeit beträgt etwa fünf Stunden. Gute Wanderausrüstung und festes Schuhwerk sind erforderlich. Eine Einkehr ist geplant, dennoch sollte eine Rucksackverpflegung mit reichlich Trinken mitgenommen werden. Anmeldung ist erwünscht unter  09948/940815.vbb 


Traumhaftes Wetter, gutes Essen und Getränke, idyllische Natur: Über 500 Wanderer erkunden den Großen Pfahl

Michael Kronawitter 

Viechtach. Besser hätte es für die Organisatoren kaum laufen können: Bei der ersten Bayerwald-Schmankerl-Wanderung passte gestern in Viechtach fast alles. Über 500 Wanderer aus allen Altersschichten genossen bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen die Natur am Großen Pfahl und wurden dabei mit regionalen Schmankerln an sechs Stationen auf rund sieben Kilometern verköstigt. Dank der gestaffelten Startzeiten – alle 30 Minuten ging eine Gruppe los – war die Wanderung vom Pfahl-Parkplatz bis zur Wacht trotz der hohen Teilnehmerzahl nicht hektisch, an den einzelnen Stationen musste man nur kurz anstehen.

Neben den Einheimischen nahmen viele Oberpfälzer teil, und sogar aus Oberbayern reisten einige Wanderer an, wie Helma Reim und ihre Familie aus Wolnzach in der Holledau (Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm). Sie war mit der Wanderung sehr zufrieden: „Man kann’s nicht besser organisieren. Wir kommen nächstes Jahr auf jeden Fall wieder“. Und auch die Viechtacher genossen den Sonntag sehr. „Erstaunlich, welche neuen Seiten man an seiner Heimat immer noch entdecken kann“, sagte Hildegard Kessler. Viele Wanderer hatten ihren Hund mitgenommen, auch einige Familien mit Kindern waren unterwegs.

Shuttle-Busse brachten die Teilnehmer vom Bahnhof und vom Bierfeldparkplatz zum Start der Wanderung am Pfahl-Parkplatz und am Ende auch von der Wacht wieder zurück, so dass man an jeder Station beruhigt Bier und Stamperl probieren konnte. Um bei Unfällen zu helfen, war die Bergwacht mit 20 Mann vor Ort. Weil sie aber keinen Einsatz hatten, konnten sie bei der Ausgabe der Schmankerl helfen. Um diese kümmerten sich neben den regionalen Betrieben der Frauenbund und die Wasserwacht. Und für Musik sorgten die Gruppe „Baumaxtmusik“ mit Musikern aus der Region, auf der Wacht spielte die Stadtkapelle.

Bürgermeister Franz Wittmann wanderte auch mit, ebenso Kollege Andreas Eckl aus Prackenbach. Die Strecke führte zum Teil durch Prackenbacher Gemeindegebiet. Wittmann war mit der Organisation bis auf ein paar Ausnahmen sehr zufrieden. Kritisch sah er die Ausgabe von Plastikbeuteln, die die Wanderer an der ersten Station erhielten. Darin enthalten waren Plastik-Besteck für das Mittagessen, ein Stamperlglas, ein Bergkristall und eine Broschüre des Umweltministeriums. Außerdem sei bei der zweiten Station das Geselchte ausgegangen und beim Start seien viele Wanderer etwas verloren gewesen, weil sie anscheinend dachten, dass sie abgeholt werden. Der Rathauschef stellte aber auch klar, dass es für die erste Schmankerl-Wanderung in Viechtach sehr gut gelaufen ist.

Einer Fortsetzung im nächsten Jahr dürfte also nichts im Wege stehen.


Treffen der 37 bayerischen Gebietsbetreuer am Großen Arber

Gr. Arber. „Naturschutz. Für Dich. Vor Ort.“ – so lautet das Motto der Gebietsbetreuung in Bayern. Es sind insgesamt 37 Gebietsbetreuer, die sich um die schönsten Naturlandschaften Bayerns kümmern. Von den Hochlagen der Alpen bis zu den Hügeln der Rhön, von den Ufern des Bodensees bis zu den Mooren und Wäldern des Bayerischen Waldes. Die ökologisch wertvollen und facettenreichen Landschaften Bayerns zu erhalten, ist Ziel des Bayerischen Naturschutzfonds, der das Projekt „Gebietsbetreuer in Bayern“ ins Leben gerufen hat. Vergangene Woche kamen die Gebietsbetreuer am Arber zusammen.

Ihr Aufgabenfeld ist sehr breit gefächert. Es reicht von der Öffentlichkeitsarbeit mit Führungen, Exkursionen und der Umweltbildung über Besucherlenkung, Arten- und Biotopschutz einschließlich Monitoring bis zur Vernetzung der regionalen Akteure, Beratung und Vermittlung zwischen Eigentümern und Behörden. Sie stehen in engem Kontakt mit der umgebenden Landschaft wie auch mit den Menschen, die vor Ort leben und arbeiten.

Beim Treffen am Arber überzeugten sich die bayerischen Gebietsbetreuer nicht nur von der einzigartigen Natur am höchsten Bayerwaldgipfel, sondern auch von der Arbeit der dort tätigen Gebietsbetreuer. Mit Anette Lafaire vom Naturpark Oberer Bayerischer Wald und Johannes Matt vom Naturpark Bayerischer Wald sind in der Arberregion zwei Gebietsbetreuer unterwegs. Sie erläuterten, dass dies allein aufgrund der Größe der zu betreuenden Gebiete, des hohen Besucheraufkommens und der einmaligen Naturausstattung notwendig sei.

Bei einem Rundgang auf dem Arberplateau führte Johannes Matt in seine Arbeitsschwerpunkte wie Besucherbetreuung und Umweltbildung ein und zeigte die floristischen und faunistischen Besonderheiten des Arbergipfels auf. Auch die Themen Beweidung, Auerhuhn und Besucherlenkung kamen nicht zu kurz. Auch die gute Zusammenarbeit zwischen Arber-Bergbahn und Gebietsbetreuung wurde betont. Beispielsweise hat die Bergbahn das Treffen der Gebietsbetreuer großzügig unterstützt und auch fortlaufend würden Vorhaben eng abgestimmt, erfuhren die Gäste.

Das Tagesprogramm beinhaltete einen Zwischenstopp im Naturschutzgebiet Großer Arbersee mit Seewand und eine Dienstbesprechung im Grenzbahnhof Bayerisch Eisenstein. Den folgenden Tag setzten die Gebietsbetreuer ihr Treffen im Naturschutzgebiet Arracher Moor mit einer Führung durch Anette Lafaire fort. Zum Ende des umfangreichen Treffens präsentierte Gebietsbetreuer Hartmut Schmid seine Arbeit mit den streng geschützten Haselmäusen in den Trockenhängen am Donaurandbruch bei Donaustauf.bbz 


Informationsabend zur Gestaltung naturnaher Gärten für heimische Wildtiere

Viechtach. Einen Vortrag zum Thema „Igel im Garten“ bieten der Landesbund für Vogelschutz (LBV), Kreisgruppe Regen, und die Umweltstation des Naturparks an. Dabei soll über naturnahe Gärten als Lebensraum für heimische Wildtiere infomiert werden.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 28. September, um 19.30 Uhr im Alten Rathaus am Viechtacher Stadtplatz statt. Der Eintritt ist frei. Der Viechtacher Stadtplatz ist rund 300 Meter vom Bahnhof entfernt und bei Bahnanreise mit Ankunft um 19.22 Uhr rechtzeitig zu erreichen.

Als Referentin ist Karin Rupprecht von der ehrenamtlichen Igelhilfe zu Gast, die von ihren praktischen Erfahrungen mit naturnahen und igelfreundlichen Gärten berichtet.

Gerade zur Herbstzeit können Gartenfreunde mit einfachen Mitteln für heimische Wildtiere ein Winterquartier schaffen. Im Garten belassene Reisig- oder Laubhaufen können nicht nur Igel als Winterquartier nutzen. Vögel, Reptilien, Amphibien, Hummeln, Wildbienen und viele mehr finden dort im Winter Unterschlupf oder Brutplätze im Frühjahr. Naturnahe Gärten bieten auch für den Menschen Erholung und Freude am eigenen Naturparadies. ro


Literarische Abendwanderung am Donnerstag

Viechtach. Eine literarische Abendwanderung am Fluss Regen bietet der lichtung verlag mit der Umweltstation Viechtach des Naturparks an. Der Titel der Veranstaltung „Nimm den nächsten Luftzug“ ist einem Gedicht entnommen und passt zur erst kürzlich wiedereröffneten Bahnstrecke von Viechtach nach Gotteszell.

Eva Bauernfeind und Kristina Pöschl lesen kurze literarische Texte rund um das Thema Mobilität und Natur. Alle Interessierten sind zu dieser kostenlosen Literaturwanderung eingeladen.

Treffpunkt für die rund eineinhalbstündige lyrische Abendwanderung ist am Donnerstag, 22. September, um 18.30 Uhr vor dem neuen Bahnhaltepunkt beim Adventure Camp Schnitzmühle. Interessierte können auch im Stundentakt per Bahn anreisen beispielsweise 17.38 Uhr ab Gotteszell. Die für den Personenverkehr wiedereröffnete Bahnstrecke verläuft im wildromantischen Regental und gilt als eine der schönsten Bayerns.

Das Flusstal des Schwarzen Regen ist nicht nur Lebensraum für seltene Tiere wie den Flussuferläufer, sondern auch landschaftlich sehr reizvoll. ro 


Ferienprogramm in den NaturparkWelten kommt gut an

Bayer. Eisenstein. An verschiedenen Terminen in den Sommerferien fand das Ferienprogramm in den NaturparkWelten im Grenzbahnhof Bayerisch Eisenstein statt. Zusammen mit Heike Fischer (Freiwilliges Ökologisches Jahr) und Fabian Roser (Commerzbank-Umweltpraktikum) machten sich Kinder auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Vielfalt des Naturparks Bayerischer Wald.

Die fünf Stockwerke des Museums wurden gemeinsam erkundet und dabei auch eine knifflige Rallye absolviert. Zuerst entdeckten die Kinder die Tierwelt am König Arber und tauchten ein in die geheimnisvolle Welt der Fledermäuse. Danach gab es draußen weitere Rätsel und Spiele zu Luchs und Fledermaus, welche den Kindern sichtlich Freude bereiteten. So konnten sie spielerisch begreifen, wie Luchs und Fledermaus ihre Beute fangen. Auch das Fledermaus-Klettergerüst wurde von den Kleinen intensiv ausprobiert.

Nach einer Mittagspause im historischen Wartesaal erster Klasse konnten die Kleinen ihr Können auf dem Skisimulator beweisen und die größte Modelleisenbahnwelt Ostbayerns bestaunen. Zum Schluss wurden noch eigene Fledermauskästen gezimmert und Papierfledermäuse gebastelt.

Sichtlich stolz auf ihre Produktionen und voll neuer Eindrücke wurden die Kinder am Ende des Ferienprogramms wieder abgeholt. löf 


Gr. Arber. Die kürzer werdenden Tage zeichnen am Arber die ersten Herbstfarben. Zwischen dem hellbraunen Magerrasen und den sich dunkelrot verfärbenden Heidelbeerblättern lassen sich immer noch viele Naturschätze entdecken. Von den verschiedenen Felsriegeln ergeben sich Ausblicke über das Waldmeer und bei klarer Herbstluft bis in die Alpen. Zeitlos sind die Geschichten und Sagen, die sich um den „König des Bayerischen Waldes“ ranken und spannend die Einblicke in die Naturschutzarbeit am höchsten und meistbesuchten Berg des Bayerischen Waldes. Daher lädt der Naturpark Bayerischer Wald e.V. zum kalendarischen Herbstbeginn am Freitag, 23. September, um 15 Uhr zu einer etwa eineinhalbstündigen Rundwanderung auf dem Arbergipfelplateau. Die Tour ist auch für Familien geeignet und wird von Arbergebietsbetreuer Johannes Matt geleitet. Treffpunkt ist an der Arberkapelle. Gutes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung sind erforderlich, eine Anmeldung nicht.bbz 


Infostand am Wochenende am Bahnhof Bogen – Wanderung geplant

Bogen. Im Jahr 2006 haben der Naturpark Bayerischer Wald und die Stadt Bogen eine Naturpark-Infostelle im Obergeschoss des Bahnhofsgebäudes errichtet. Diese ist Naturpark-Anlaufstelle für den Landkreis Straubing-Bogen. Nachdem die Stadt Bogen den renovierungsbedürftigen Bahnhof und das Umfeld mit verschiedenen Förderprogrammen saniert hatte, entstand im 1. Obergeschoss eine Naturpark-Infostelle mit Veranstaltungsmöglichkeit. Neben dem Bahnhofsbistro, einer WC-Anlage und einer Fahrradabstellmöglichkeit wurde das ganze Umfeld mit Busbahnhof neu gestaltet. Alle Interessierten sind an diesem Wochenende 17. und 18. September herzlich eingeladen das zehnjährige Bestehen der Infostelle mitzufeiern.

Die Stadt Bogen hat ein großes Bahnhofsfest mit Bahnsteig-Einweihung und Zugtaufe im Rahmen des 120-jährigen Jubiläums der Bahnstation Bogen organisiert. Daran beteiligt sich auch der Naturpark mit einem Infostand mit Wissenswertem zum Naturpark und dem Schwerpunktthema Fledermäuse, mit einer Bauaktion für Fledermauskästen und einer geführten Wanderung auf den Bogenberg. Die Fledermauskästen hängt man sich zu Hause auf und kann die Fledermäuse beim Ein- und Ausfliegen beobachten. Die tagsüber ruhenden Flugsäugetiere finden leider nicht immer ausreichend Tagesverstecke. Im Bayerischen Wald leben etwa 20 verschiedene Fledermausarten. Einige davon sind sogar vom Aussterben bedroht. Fledermäuse fliegen mit ihren Händen und orientieren sich nachts mit Echoortung und Ultraschall. Als „Kleine Schatten in der Nacht“ kann man Fledermäuse manchmal im Fluge erahnen. Am Tage verstecken sie sich in Felsspalten, Baumhöhlen oder Dachböden.

Die Naturpark-Infostelle im Bahnhof bietet außerdem eine Dauerausstellung zu den naturkundlichen Themen Donau, Donaurandbruch und zum Bogenberg. Besucher erfahren Wissenswertes über Entstehung, Erdgeschichte und Lebensräume der artenreichen Tier- und Pflanzenwelt im Naturschutzgebiet und Geotop Bogenberg – dem „Heiligen Berg Niederbayerns“. Jüngere Besucher finden in der Ausstellung eine Kinderlinie. Hier können sie durch Schauen, Tasten, Riechen und vieles mehr die Ausstellung interaktiv erleben. Neben der naturkundlichen Information gibt es auch Vorschläge zur Freizeitgestaltung.

Am kommenden Wochenende werden in ganz Deutschland viele Veranstaltungen zum Tag des Geotops angeboten. Geotope sind steinalte Boten der Erdgeschichte, wie beispielsweise bizarre Felsen oder geheimnisvolle Höhlen. Treffpunkt in Bogen ist am Sonntag, 18. September, um 14 Uhr in der Naturpark-Infostelle im Bahnhof Bogen (1. Stock). „Der Bogenberg – Naturschutzgebiet, Geotop und Heiliger Berg“ lautet der Titel der Veranstaltung. Matthias Rohrbacher, Gebietsbetreuer des Naturparks, lädt zu einer rund zweieinhalbstündigen Wanderung für große und kleine Naturliebhaber am Naturlehrpfad Bogenberg ein. Bitte festes Schuhwerk mitnehmen. ro/löf 


Trockene Füße dank zersägter Baumstämme

Bodenmais. Der Wanderweg „1 rot“ verläuft vom Anstieg des Mittagsplatzls in Richtung Großer Arber. Eine Stelle des Weges war stets sehr nass und sumpfig, darum wurde von der Gemeinde jetzt Abhilfe geschaffen. Bauhofmitarbeiter und Loipenfuchs Franz Weinberger hat mit natürlichen Mitteln, in diesem Fall zersägten Baumstämmen, dafür gesorgt, dass der Weg wieder trocknen Fußes begangen werden kann.

Arbergebietsbetreuer Johannes Matt vom Naturpark hat den Weg besichtigt und war begeistert. Matt meinte in einem E-Mail an den Bodenmaiser Bürgermeister: „Könnten Sie bitte Herrn Franz Weinberger ausrichten, dass ich die Instandsetzung des Wanderweges Nr. 1 unterhalb des Mittagsplatzl für gut gelungen halte. Einfach und originell gelöst. Sehr gut, dass keine Verrohrungen und keine Kiesaufschüttungen vorgenommen wurden.“

Joachim Haller, der Bürgermeister von Bodenmais, zeigte sich ebenfalls sehr angetan von der Arbeit seines Bauhofmitarbeiters Weinberger und bedankte sich bei diesem für die gute Arbeit. „Damit können unsere Gäste den Weg wieder besser nutzen und bekommen keine nassen Füße mehr.“kat