Aktuelle Meldungen

Die beiden Vorsitzenden des Naturparks Bay. Wald e.V. Georg Bauer (1. Vorsitzender) (links) und Rudolf Seidenader (2. Vorsitzender) (rechts) begrüßen Heidi Heigl in ihrem Ranger-Gebiet in der Mitgliedsgemeinde St. Englmar.
Die beiden Vorsitzenden des Naturparks Bay. Wald e.V. Georg Bauer (1. Vorsitzender) (links) und Rudolf Seidenader (2. Vorsitzender) (rechts) begrüßen Heidi Heigl in ihrem Ranger-Gebiet in der Mitgliedsgemeinde St. Englmar.

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Heidi Heigl neu im Ranger-Team beim Naturpark Bayer. Wald

Zum Jahresende erfolgte ein Personalwechsel bei den Rangern im Naturpark Bayer. Wald. Seit 1. Dezember 2025 ist Heidi Heigl neu im Ranger-Team mit dabei. Als Ranger-Nachfolgerin für den westlichsten Teil des Naturparkgebiets kümmert sie sich um die Mitgliedsgemeinden des Naturparks im Landkreis Straubing-Bogen, nachdem Katharina Merkel wieder in ihre alte Heimat zurückgegangen ist. Heidi Heigl hat einen Bachelor-Abschluss in Biologie und dann in Wien einen Abschluss als Diplom-Agraringenieurin erworben und ist fachlich bestens qualifiziert. Auch der Naturpark ist ihr nicht fremd, da sie zum Einen im Gebiet wohnt und zum Anderen zuvor schon in den Umweltstationen Bayerisch Eisenstein und Viechtach sowie im Artenschutz für den Naturpark tätig war.

 

Ihr vielfältiges Tätigkeitsfeld erstreckt sich über die Bereiche Naturschutz und Landschaftspflege, naturbezogene Erholung und Besucherlenkung, naturparkspezifische Bildungs- und Informationsarbeit, Monitoring sowie Mitwirkung bei naturschutzrelevanten Forschungsaktivitäten.

 

Mit etwas Glück kann man sie im Gelände, beispielsweise bei der Kontrolle von Naturerlebnispfaden und Naturparkeinrichtungen antreffen oder an ihren diversen Veranstaltungen teilnehmen. Diese reichen von Themen-Exkursionen im Donautal bis hin zu Wanderungen im Wilden Waldgebirge bei St. Englmar. Ihre Bildungsarbeit erstreckt sich außerdem auf Schulen, insbesondere betreut sie die Naturpark Grundschule Ascha. In der Naturpark-Infostelle in Bogen, die ebenfalls von ihr betreut wird, kann man viel Wissenswertes über die Themen Donau und Donaurandbruch sowie den Bogenberg und über ihr Ranger-Gebiet erfahren.

 

Des Weiteren ist Heidi Heigl neben ihrer Ranger-Tätigkeit Betreuerin für das Artenhilfsprojekt Holunderknabenkraut im Bayerischen Wald. Für den Erhalt dieser seltenen, europaweit bedeutsamen Orchideenart ist sie im kompletten Naturpark-Gebiet unterwegs und auch für eine Vernetzung mit anderen Gebieten zuständig.

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Zu sehen ist der Jupiter mit seinen Monden Europa (links vom Planeten) und Io (rechts vom Planeten). Bildautor: Michael Schuster
Zu sehen ist der Jupiter mit seinen Monden Europa (links vom Planeten) und Io (rechts vom Planeten). Bildautor: Michael Schuster

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Die Planeten unseres Sonnensystems

Zwiesel. Über das Jahr 2026 verteilt bietet Ihnen der Naturpark Bayerischer Wald in Zusammenarbeit mit der Astronomischen Vereinigung Mittlerer Bayerischer Wald eine Vortragsreihe zu verschiedenen Themen der Astronomie an. Am Samstag, den 21.02.2026 um 17:30 Uhr starten wir mit einer gemeinsamen Reise durch unser Sonnensystem.

 

Für unsere Reise durch das Weltall umkreisen wir einmal unseren Heimatstern, die Sonne, und holen Schwung für unsere Tour zu den Planeten. Wir machen Station am Merkur, an der Venus sowie auf der Erde und unserem Mond. Anschließend entfernen wir uns immer weiter weg von der Mitte unseres Sonnensystems und machen dabei Zwischenstation bei unserem roten Nachbarn, dem Mars, nehmen danach den Jupiter genauer unter die Lupe und reisen zum Saturn mit seinem riesigen Ringsystem weiter. Von dort aus erreichen wir endgültig den Rand unseres Sonnensystems, besuchen noch den Uranus und Neptun. Zuletzt machen wir einen Abstecher zu den Asteroiden und Kometen.

Bei den einzelnen Stationen erforschen wir mithilfe interaktiver Simulationen die verschiedenen Objekte unseres Sonnensystems genauer, erfahren dabei mehr über die inneren Gesteinsplaneten und die äußeren Gasriesen. Anhand anschaulicher Modelle erhalten wir einen Einblick in die Zusammensetzung von Asteroiden und Kometen und gehen dabei dem Ursprung unseres Wassers auf den Grund.

 

Die Amateur-Astronomie bietet jedem die Möglichkeit sich im Rahmen der „Citizen Science“ an der internationalen Forschung zu beteiligen und einen wertvollen Beitrag zu leisten. Wie ein solcher Beitrag aussehen kann, wie wichtig diese Arbeit ist und was wir machen müssen, um unseren Planeten vor den Gefahren aus dem Weltraum zu schützen, zeigt Ihnen die Astronomische Vereinigung Mittlerer Bayerischer Wald anhand eigener Projekte.

 

Bei klarem Himmel besteht im Anschluss an den Vortrag noch die Möglichkeit einer Planetenbeobachtung mit Teleskopen. Dazu wird vorher mit Bildern und Videos beschrieben, wie eine Beobachtung abläuft und was uns beim Blick durch das Teleskop erwarten wird. Aktuell ist besonders der Jupiter mit seinen Monden und den Wolkenstreifen seiner Atmosphäre gut zu beobachten. Besuchen Sie uns gerne bei unserer Reise durch unser Sonnensystem. Jede und jeder Interessierte ist bei der kostenlosen Veranstaltung herzlich willkommen.

 

Die Veranstaltung beginnt am Samstag, den 21.02.2026 um 17:30 Uhr und dauert ca. 2 Stunden.

Treffpunkt ist am Naturpark Infozentrum in Zwiesel (Info-Zentrum 3, 94227 Zwiesel) im Vortragsraum.

 

Anmeldungen bitte bis Freitag den 20.02.2026 um 12:00 Uhr unter 09922 802480.

 

Für eine mögliche Beobachtung bitte warme Klamotten mitnehmen.

Dies ist eine Veranstaltung im Rahmen des INTERREG Projektes BYCZ08-253 "Stella Mundi"

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Kletterfelsen und Gipfelkreuze – Wanderung von Bodenmais zum Harlachberg

Heute nehmen wir euch auf eine Tour mit, die ein gewisses Klettergeschick voraussetzt. Geparkt werden kann von Langdorf kommend gegenüber der Abzweigung Bodenmais/Böhmhof. Die linke Abbiegespur führt uns zu einer Wendeplatte. Wir lassen das Auto dort stehen und wenden uns wieder in Richtung St2132. Ein Forstweg führt zuerst parallel zur Hauptstraße (Bo68). In einer langen Kurve führt der Wanderweg in den Wald hinauf. An einer Kreuzung wählen wir den Weg weiter in den Wald hinauf (Bo57). An einer darauffolgenden Weggabelung wandern wir den urigen Weg in Richtung Riederinfelsen. Mutige können den 10 Meter hohen Felsen über eine schmale Leiter erklimmen. Diverse Blogs und Heimatgeschichten berichten von Keltenschalen, die dort eingeschlagen wurden, um Opfer zu bringen. Heute opfern wir lediglich unser Pausenbrot und dann geht es die Leiter wieder runter und in Richtung Kreuzseign. Hier im Wäldchen ist der Schnee schon komplett geschmolzen. Über Stock und Stein kommen wir an eine Wiese und queren diese. Ein kleines Marterl mitten in der Wiese passt wohl zur Namensgebung. Wir kommen an der idyllischen Kuh-Alm an und wählen dort die Forststraße in Richtung Harlachberg. An der Gutsalm angekommen kann die schöne Aussicht genossen werden oder gleich den Schildern zum Gipfelkreuz folgen. Wir wählen den schwierigen Weg und nehmen den steilen Aufstieg. Oben angekommen wartet schon das Kreuz auf 913 Metern. Wir gehen zurück zur Alm und folgen der Forststraße in Richtung Obere Glashütte. Ein Wegweiser auf der rechten Straßenseite weist uns den Weg zurück Richtung Riederinfelsen oder Kreuzseigen. Beide Wege sind möglich. Am Riederinfelsen kann der selbe Rückweg genommen werden oder später via Ameisenstraße und der Einöde Gaisau zurück zum Ausgangspunkt nahe Böhmhof.

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Schneeschuhwanderung auf den Brotjacklriegel

 Schöfweg/Grattersdorf. Eine stimmungsvolle Wintertour durch die verschneite Landschaft rund um den Brotjacklriegel empfiehlt der aktuelle Naturpark-Wandertipp. Die rund fünf Kilometer lange Strecke startet am Wanderparkplatz Langfurth und ist in etwa zweieinhalb Stunden gut zu bewältigen. Zwar kann die Tour grundsätzlich auch als Winterwanderung ohne Schneeschuhe unternommen werden, doch da die Wege derzeit nur teilweise ausgetreten sind, bieten sich Schneeschuhe besonders an.

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Bild: Schüler der Berufsschule Waldkirchen erprobten das Energiespardorf an der Naturpark-Umweltstation Waldkirchen. Bildautor: A. Nußer
Bild: Schüler der Berufsschule Waldkirchen erprobten das Energiespardorf an der Naturpark-Umweltstation Waldkirchen. Bildautor: A. Nußer

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Demokratie und Klimaschutz praxisnah erproben

Waldkirchen.

Mit großem Interesse und viel Entdeckerfreude nahmen zwei Klassen der Berufsschule Waldkirchen an den Schulprogrammen zum Energiespardorf an der Naturpark-Umweltstation Waldkirchen teil. In dem interaktiven Bildungsangebot setzten sich die Schüler der Klasse BÜ 11 (Kaufmann/-frau für Büromanagement) und EH 10 (Einzelhandel) altersgerecht und praxisnah mit den Themen Energieerzeugung, Energieverbrauch und Klimaschutz auseinander.

 

Anhand des modellhaften Energiespardorfs erfuhren die Kinder, wo im Alltag Energie benötigt wird und welche Möglichkeiten es gibt, diese bewusst und effizient zu nutzen. Spielerische Elemente, anschauliche Modelle und gemeinsame Diskussionsrunden machten komplexe Zusammenhänge verständlich und greifbar. Besonders begeistert zeigten sich die Klassen davon, selbst Entscheidungen für ihr Dorf zu treffen und unmittelbar zu erleben, wie sich unterschiedliche Maßnahmen auf Energieverbrauch und Umwelt auswirken. Im Rahmen einer simulierten Gemeinderatssitzung konnten die Schülerinnen und Schüler zudem Demokratie ganz praktisch erleben: Sie erfuhren, wie anspruchsvoll das Finden von Kompromissen sein kann, merkten aber auch, dass Kommunalpolitik Spaß machen kann, wenn gemeinsam Lösungen erarbeitet werden.

 

Beim Energiespardorf steht nicht die reine Wissensvermittlung im Vordergrund, sondern das aktive Mitmachen. Die Schüler wurden ermutigt, eigene Ideen einzubringen, Fragen zu stellen und ihr neu gewonnenes Wissen auf ihren persönlichen Alltag zu übertragen. Ziel war es, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass jede und jeder Einzelne durch kleine Veränderungen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.

 

Ergänzend fand eine Lehrerfortbildung zum Energiespardorf statt. Die Fortbildung richtete sich an Lehrkräfte aller Schularten und bot eine vertiefte Einführung in das pädagogische Konzept sowie die didaktischen Möglichkeiten des Energiespardorfs. Neben einer praktischen Erprobung des Materials standen der fachliche Austausch und Anregungen zur Einbindung der Themen Energie, Klimaschutz und Nachhaltigkeit in den Unterricht im Mittelpunkt. Die Lehrkräfte hoben insbesondere den hohen Praxisbezug sowie die motivierende Atmosphäre hervor, die es den Kindern erleichterte, sich intensiv mit dem Thema Energie auseinanderzusetzen.

 

Die teilnehmenden Lehrkräfte zeigten sich sehr interessiert und fragten für Durchführungstermine für Ihre Klassen und Schulen an. Das Energiespardorf ist noch bis zum 27. Februar 2026 an der Naturpark-Umweltstation Waldkirchen im Haus der Natur, Kultur, Kunst und Jugend in Waldkirchen aufgebaut. Das Programm ist für Schulklassen ab der 5. Jahrgangsstufe geeignet und dauert vier Schulstunden. Für das Programm wird ein Beitrag von 5,-€ pro Schüler erhoben. Termine können bei Werner Emmer unter 0152 08581774, werner-emmer@gmx.de angefragt werden.

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Violetter Feuerfallter_Bildautor: R.Ritt
Violetter Feuerfallter_Bildautor: R.Ritt

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Schmetterlinge der Superlative

Waldkirchen.
Violetter Feuerfalter, Großer Schillerfalter, Totenkopfschwärmer, Berg-Graseule, Hochmoor-Gelbling oder Brauner Bär. All diese Schmetterlingsarten – und noch viele hundert mehr – sind im Bayerischen Wald heimisch. Schmetterlinge sind nicht nur für ihre Schönheit bekannt, sondern spielen auch eine entscheidende Rolle in der Bestäubung vieler Pflanzenarten und sind unverzichtbar in der Nahrungskette vieler Tiere, etwa von Vögeln oder Fledermäusen. Sie sind ein wichtiger Indikator für ein gesundes Ökosystem und tragen zur biologischen Vielfalt bei.

Ein kleines Autorenteam hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Schmetterlinge des Bayerischen Waldes zu erforschen. Die Bilder stammen von zwei Autoren des insgesamt siebenköpfigen Teams, nämlich von Peter Lichtmannecker und Rudolf Ritt. Zudem wurden auch alle zugänglichen historischen Daten ausgewertet. Im gesamten Bayerwald wurden bisher 2338 Schmetterlingsarten gefunden. Die Ausstellung gibt einen kleinen Einblick in diese beeindruckende Vielfalt – und lädt zugleich zum Staunen ein.

Faszinierende Vielfalt auf zarten Flügeln
Trotz über 2300 Arten sind davon nur etwa 130 Tagfalter. Der Großteil sind Nachtfalter und Kleinschmetterlinge. Untersucht worden sind ebenfalls die Zusammenhänge von Arten und deren Lebensräumen. So haben die Forscher etwa festgestellt, dass Schmetterlinge, die auf Magerrasen angewiesen sind, besonders bedroht sind. Hier ist die Artenzahl um 41 Prozent gesunken. Umso wichtiger ist es, dass diese Lebensräume erhalten und aufgewertet werden.

Bein einem Vortrag geben die beiden Autoren Rudolf Ritt und Peter Lichtmannecker einen Einblick in ihre langjährige Arbeit zur Schmetterlingsvielfalt im Bayerischen Wald. Der Vortrag zur Ausstellung wird am Freitag, den 06.02.2026 im HNKKJ stattfinden. Beginn ist um 19.00 Uhr und dauert etwa eine Stunde. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Ausstellung ist ab sofort bis zum Sonntag, den 1. März 2026 zu den Öffnungszeiten des HNKKJ: Frei-tags: 10 bis 14 Uhr sowie Samstags und Sonntags: 14 bis 16 Uhr zu sehen. Den gezeigten Schmetterlin-gen sind – oft nicht ganz ernst gemeinte - Superlative zugeordnet, Sie können also dort den größten, den kleinsten, den giftigsten, den seltensten Schmetterling des Bayerischen Waldes sehen, aber auch bei-spielsweise den „mit den schönsten blauen Augen“.

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Nächster Natur- und Landschaftsführerkurs

Der nächste Natur- und Landschaftsführerkurs im Naturpark Bayerischer Wald findet statt:

  • Online-Abend 14.09.2026  von 18.30-21.00 Uhr
  • 1. Teil: 09. - 27.09.2026: Grenzbahnhof und Umweltstation Bayer. Eisenstein
  • 2. Teil: 10. - 25.10.2026: Info-Zentrum Zwiesel

Weitere Informationen finden Sie unter: www.wanderverband-bayern.de

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Naturpark Projekttage in Drachselried gestartet

Ein Thema, das derzeit die Gemüter erhitzt: Der Wolf. Wer kennt sie nicht, die Geschichte des bösen Wolfs und der Großmutter?

Im Wolfsjahr 2023/24 wurden in Deutschland laut der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) 209 Rudel, 46 Paare und 19 Einzelwölfe nachgewiesen.

Fakt ist: der Wolf ist da und mit ihm auch Probleme und Ängste. Genau zwecks dieser aktuellen Thematik hatte sich das Kinderhaus in Drachselsried den Projekttag Wolf gewünscht. Eine Studentin (Natalie Triller) die derzeit ein Praktikum im Naturpark absolviert, durfte das Thema inhaltlich ausarbeiten. Gemeinsam mit Rangerin Samantha Biebl wurde der Projekttag dann bei 3 Gruppen auf zwei Tage verteilt abgehalten. Am zweiten Tag wirkte Ranger Emanuel Hackl mit.

Die Kinder lernten einiges: Was frisst der Wolf? Wie sieht er aus? Welche Probleme ergeben sich, wenn der Wolf dem Menschen und dessen Nutztieren nahekommt.

Ein Wolfsfell und Schädel, geliehen vom Nationalpark, ließ die Kinder staunen. Anhand des Fells und mithilfe eines Meterstabes durften die Kinder den Wolf nachbauen. Viele kleine Stofffetzen wurden zu einem Wolfsbild zusammengebaut. Im Anschluss ging es raus aufs Gelände. Hier lernten die Kinder die Verhaltensweisen, für den Fall einer Wolfsbegegnung.

Wichtig war auch die Thematik: Wie schütze ich meine Nutztiere? Hier hatten einige der Kinder schon gute Vorbildung und gute Ideen. Schnell kamen sie auf den Elektrozaun und Herdenschutzhunde.

Laut Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit liefert „umfassende Informationen zum Gefahrenpotenzial von Wölfen die 2002 vom Norwegischen Institut für Naturforschung (NINA) veröffentlichte Studie "The fear of wolves: A review of wolf attacks on humans". Darin wurden Berichte über Wolfsangriffe auf Menschen und ihre Ursachen in Skandinavien, Mitteleuropa, Asien und Nordamerika zusammengetragen und ausgewertet. Demnach sind Übergriffe von Wölfen auf Menschen sehr selten. In der Vergangenheit gab es nur wenige Fälle, in denen gesunde Wölfe einen Menschen angegriffen oder gar getötet haben. Wolfsangriffe auf Menschen lassen sich vor allem auf drei Ursachen zurückführen: Tollwut, Provokation und Futterkonditionierung.“ Letzteres bedeutet, dass Tiere durch ständiges Füttern nahe an den Menschen gewöhnt werden und dann Unfälle passieren, wenn sie nichts bekommen.

Dieser Projekttag bleibt nicht der letzte und die Kinder werden im Sommer wieder von den Rangern besucht. Dann mit einem Thema zu Bäumen, die Linde, passend zu der sehr alten Linde beim Waldplatz in Fernöd.

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