Pressemeldungen

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Unterwegs zu den Wasserbüffeln am Erlauzwieseler See

Waldkirchen.
Wer am Erlauzwieseler See spazieren geht, der kann ein für den Bayerischen Wald eher seltenes Weidetier beobachten. Es ist braunschwarz, hat eine imposante Gestalt, halbkreisförmig abgeflachte Hörner und suhlt sich gerne im Matsch: der Wasserbüffel. Am Erlauzwieseler See haben sie einen ganz besonderen Auftrag. Sie sind die Vielfaltmacher der dortigen Auwiesen. Die extensive Beweidung durch die Wasserbüffel hat in den vergangenen Jahren bereits sichtbare Erfolge gezeigt: Die Artenvielfalt auf den Auwiesen konnte deutlich gesteigert werden, insbesondere bei seltenen Pflanzenarten, die von den vielfältigen Strukturen und offenen Flächen profitieren.“

Über die Naturpark-Umweltstation Waldkirchen werden auch dieses Jahr wieder Führungen zu den Wasserbüffeln am Erlauzwieseler See angeboten. Die nächste Führung wird am Freitag, den 21. August 2026 stattfinden. Weiterer Termin wird am 18.09. sein. Die Informationen kommen dabei aus erster Hand, vom Büffelhalter Helmut Schmutzer aus Kronwinkel. Er wird im Wechsel mit Bernd Kannenberg, der Schmutzer bei der Betreuung der Büffel am Erlauzwieseler See unterstützt, viel Spannendes und Wissenswertes über diese gutmütigen Riesen vermitteln.
Treffpunkt ist jeweils um 16.00 Uhr am öffentlichen Parkplatz beim Restaurant am See am Erlauzwieseler See. Die Führung dauert ca. 1,5 Std. und ist kostenlos. Anmeldung erforderlich jeweils bis Freitag um 12.00 Uhr bei der Touristinfo Waldkirchen unter Tel.: 08581 19433.

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Naturparkführung durch das Deggendorfer Himmelreich

Deggendorf. Das Deggendorfer Himmelreich ist ein außergewöhnlicher und ökologisch besonders wertvoller Lebensraum. Als Naturschutzgebiet bietet es zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten einen wichtigen Rückzugsort und trägt zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei. Gleichzeitig lädt die abwechslungsreiche Landschaft mit ihren Wiesen, Waldrändern und Trockenstandorten dazu ein, die Natur hautnah zu erleben. Bei einer geführten Wanderung durch das Deggendorfer Himmelreich lernen Sie dieses besondere Gebiet aus einer neuen Perspektive kennen und erhalten spannende Einblicke in seine vielfältigen Lebensräume.
Während der Wanderung erfahren Sie Wissenswertes über die Bedeutung von Naturschutzgebieten und deren Beitrag zum Schutz unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt. Außerdem lernen Sie die Besonderheiten des Deggendorfer Himmelreichs sowie seine Entstehung und Geschichte kennen. Ein weiterer Schwerpunkt der Führung ist die faszinierende Welt der Heuschrecken. Erfahren Sie mehr über die Lebensweise dieser beeindruckenden Insekten, ihre unterschiedlichen Ansprüche an ihren Lebensraum und woran sich die einzelnen Arten erkennen lassen.
Treffpunkt: Wanderparkplatz Deggendorfer Himmelreich, Hirzau
Termin: Montag, den 17.08.2026 um 16:00 Uhr
Anmeldungen bis zum 16.08.26 um 12:00 Uhr unter 09922 802480

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Auf den Spuren der Hohenzollern

Am Freitag, 21.08.2026 um 10.00 Uhr gibt es für ca. 1,5 bis 2 Stunden eine kleine Wanderung durch Bayerisch Eisenstein unter dem Motto „Auf den Spuren der Hohenzollern“.

Mit der zertifizierten Natur- und Landschaftsführerin Claudia Schmidt vom Naturpark Bayer. Wald gelangt man zu den historischen Plätzen in Bayer. Eisenstein. Die Wanderung unter dem Motto „Natur und Kultur der Hofmark Eisenstein“ führt sie ab dem Wanderpark zu den schönsten Ecken des Ortes. Auf der ca. 5 km langen, leichten Tour mit etwa 115 Höhenmetern Auf- und Abstieg gelangt man entlang des Werkskanal bis nach Bayer. Häusl, auf Forstwegen und durch Siedlungsgebiet, entdecken sie die Schönheit des Eisensteiner Tales in ca. 1,5 Stunden Gehzeit. Dabei wird ihnen einiges über die Geschichte des Fürstenhauses Hohenzollern in Eisenstein und die Natur am Wegesrand nähergebracht.

Treffpunkt ist am Wanderpark-Pavillon Bayer. Eisenstein. Eine Anmeldung ist bis Donnerstag um 15.00 Uhr an der Touris-Iinformation Bayer. Eisenstein unter 09925 90 19 -001 nötig. Der Unkostenbeitrag beträgt 5.- €.

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„Grenzgänge“ der Naturpark-Umweltstation

Zwiesel. Auf einer geführten Wanderung kann am Sonntag,16.08.2026 um 10.00 Uhr, ausgehend vom Grenzbahnhof in Bayerisch Eisenstein aus, die bewegte Kulturgeschichte des bayerisch - böhmischen Grenzraumes entdeckt und erfahren werden. Sie ist die zweite der Reihe „Grenzgänge“ der Naturpark-Umweltstation Bayerisch Eisenstein.
Machen Sie sich unter dem Motto „Grenzenlos.Natur&Geschichte.Erleben“ auf die Spuren von Glasmachern, Schmugglern und Grenzern. Bei wechselnden Zielen werden die einzigartige Natur und die wechselvolle Geschichte des Böhmerwaldes beiderseits der Grenze erwandert. Es wird ein kleines Stück mit dem Zug über die Grenze gefahren und dannn von dort zurück zum Grenzbahnhof gewandert.
Treffpunkt für die Führung ist die Infotheke des Grenzbahnhofes in Bayerisch Eisenstein. Dauer der Veranstaltung ist ca. 3 – 4 Stunden. Gutes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung sind Voraussetzung für die Teilnahme an der Wanderung. Die Teilnehmer werden gebeten für die Zugstrecke tschechische Kronen im Wert von ca. 2 bis 3,- Euro mitzunehmen.
Um Anmeldung bis zum Freitag, 14.08.2026 um 12 Uhr unter der 09922 802480 wird gebeten. Die Veranstaltung ist kostenlos und findet unter der Leitung des Natur- und Landschaftsführers Bernd Sutor statt.

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Bekämpfung fremdländischer Arten in Schachtenbach 

FÖJ-Freiwillige bekämpfen invasive Pflanze im Bayerischen Wald
Mit großem Engagement für den Naturschutz haben 18 Teilnehmende des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) der Bundjugend Bayern, gemeinsam mit ihren drei Betreuerinnen und Betreuern einen freiwilligen Arbeitseinsatz im Bayerischen Wald durchgeführt. Während ihres letzten Seminars im Wildniscamp Falkenstein Ende Juli entschieden sie sich bewusst dafür, einen aktiven Beitrag zum Erhalt wertvoller Lebensräume zu leisten.
Die Idee zu der Aktion ging auf das Engagement einer FÖJ-Teilnehmerin des Naturparks Bayerischer Wald e. V. zurück. Gemeinsam mit den Bayerischen Staatsforsten (BaySF) wurde ein Pflegeeinsatz auf einer Fläche des Forstbetriebs Bodenmais organisiert. Einsatzort war die ehemalige Glashütte Schachtenbach, wo die Teilnehmenden die Vielblättrige Lupine (Lupinus polyphyllus) ausstachen. Insgesamt konnten dabei zwei Anhänger voller Lupinen von der Fläche entfernt werden. Die notwendigen Arbeitsgeräte wurden sowohl von den Freiwilligen selbst als auch vom Forstbetrieb Bodenmais (BaySF) zur Verfügung gestellt.
Zu Beginn des Arbeitseinsatzes vermittelten Revierleiter Josef Zintl sowie Arbergebietsbetreuerin Corinna Kapfenberger den Teilnehmenden wichtige Informationen zur Ökologie der Vielblättrigen Lupine. Sie erläuterten, weshalb die ursprünglich als Zier- und Futterpflanze eingeführte Art heute als invasiv gilt und warum ihre Ausbreitung eingedämmt werden muss. Ein Augenmerk lag dabei auf der richtigen Vorgehensweise beim Ausstechen der Pflanzen, um eine weitere Ausbreitung verhindern zu können.
Die Bekämpfung der Lupine ist auf der bearbeiteten Fläche von besonderer Bedeutung. Direkt angrenzend befindet sich eine biotopkartierte Fläche, auf der unter anderem die selten gewordene Arnika (Arnica montana) vorkommt. Arnika ist auf nährstoffarme Standorte angewiesen und reagiert empfindlich auf Veränderungen ihres Lebensraums.
Die aus Nordamerika stammende Vielblättrige Lupine besitzt die Fähigkeit, mithilfe von Knöllchenbakterien an ihren Wurzeln Stickstoff aus der Luft zu binden und im Boden anzureichern. Dieser zusätzliche Stickstoffeintrag führt dazu, dass ursprünglich nährstoffarme Standorte zunehmend nährstoffreicher werden. Dadurch erhalten konkurrenzstarke Pflanzenarten einen Wachstumsvorteil, während spezialisierte Arten wie die Arnika verdrängt werden können. Langfristig verändert sich dadurch die gesamte Artenzusammensetzung der wertvollen Magerstandorte.
Der freiwillige Arbeitseinsatz verdeutlichte eindrucksvoll, wie praktische Naturschutzarbeit und Umweltbildung miteinander verbunden werden können. Neben dem körperlichen Einsatz erhielten die Teilnehmenden wertvolle Einblicke in die ökologischen Zusammenhänge und die Herausforderungen des Arten- und Biotopschutzes. Gleichzeitig leisteten sie einen wichtigen Beitrag zum Erhalt eines ökologisch wertvollen Lebensraums im Bayerischen Wald.

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Zwischen Moos und Morgenlicht

Mauth. Naturfotografie hautnah erleben und von erfahrenen Profis lernen: Dazu lädt der Naturpark Bayerischer Wald am Sonntag, 16. August 2026, von 7.00 bis 11.00 Uhr rund um Mauth und Finsterau ein.
Gemeinsam mit den Naturfotografen Lukas Haselberger, Benjamin Pauli und Markus Grünzinger erkunden die Teilnehmenden in kleinen Gruppen die vielfältigen Motive der Region – von faszinierenden Makromotiven bis hin zu eindrucksvollen Landschaften. Dabei gibt es zahlreiche praktische Tipps sowie Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch.
Treffpunkt ist der Parkplatz gegenüber der Lusenapotheke in Mauth, von dort werden Fahrgemeinschaften gebildet. Die Teilnahme kostet 10 €. Eigenes Kameraequipment (Kamera mit Makro- und/oder Weitwinkelobjektiv, Stativ etc.) wird vorausgesetzt. Außerdem sind Verpflegung sowie wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk mitzubringen.

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Anmeldung bis 14. August, 12.00 Uhr, bei Markus Grünzinger unter 0151 22090210.

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Bergwiesen und Buchenwälder am Brotjacklriegel

Montag, 10. August 2026, 16:00 bis 19:30 Uhr

Schöfweg/Grattersdorf. Borstgras und Blutwurz sind nur zwei der zahlreichen Pflanzenarten, die uns auf den bunten Wiesen am Brotjacklriegel begegnen. Die etwa sieben Kilometer lange Wanderung führt mit Naturpark-Rangerin Carina Kronschnabl zu den goldenen Sommerwiesen und alten Buchenwälder des Natura-2000 Gebiets. Unterwegs entdecken wir Warzenbeißer, Silberdistel, Zunderschwamm & Co.

Eine Anmeldung ist bis zum 10.08. um 12:00 Uhr unter 09922 802480 möglich. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz in Langfurth (Langfurth 58, 94572 Schöfweg). Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der BN Kreisgruppe Deggendorf statt.

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Verschwundenes Dorf im Böhmerwald 


Bayerisch Eisenstein.
Die Naturpark-Umweltstation Bayer. Eisenstein lädt ein für Sonntag, den 09. August 2026. Es geht in die bezaubernde. Landschaft des Böhmerwaldes. Man geht auf Spurensuche nach den letzten Zeugnissen des Dorfes Stadl’n. Zeitzeugenberichte von Menschen, die im Dorf geboren wurden, bereichern die Wanderausstellung Stadl’n in den Naturparkwelten, auf die zu Beginn ein Blick geworfen wird. Sie lassen die Zeit lebendig werden, in der Kühe am Kieslingbach zur Tränke geführt wurden und lebendiges Dorfleben die heutige Naturlandschaft erfüllte.  
Treffpunkt zur Wanderung ist um 08.30 Uhr auf der Gleisseite des Grenzbahnhofes Bayerisch Eisenstein. Bitte um pünktliches Erscheinen, da Busse erreicht werden müssen. Die Führung dauert etwa sechs Stunden. Für Teilnehmende sind der Personalausweis, Rucksackvesper, festes Schuhwerk, Trittsicherheit und eine gute Grundkondition notwendig. Ausreichend Getränke werden empfohlen, sowie Sonnenschutz und Hut sind von Vorteil. Die Führungsgebühr beträgt 5.- €. Tschechische Kronen im Wert von ca. 4.- € werden für die Busfahrt benötigt. Die Strecke beträgt ca. 12 km.  Einkehrmöglichkeit im Vo-Gunder’s ist im Anschluss im Grenzbahnhof möglich.
Eine Anmeldung ist bis zum Freitag, den 07. August 2026 um 12.00 Uhr unter der 09925 902430 erforderlich.

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