Pressemeldungen

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Auf den Spuren der Bayerischen Waldhirten

Bayerisch Eisenstein. Auf einer kostenlosen, geführten Wanderung kann am Sonntag, den 26.07.2026 um 10.30 Uhr, ausgehend vom Parkplatz Bretterschachten, die Kulturgeschichte der Waldhut und ihrer Waldhirten entdeckt und erfahren werden.
Der verschwindende Beruf „Waldhirte“ -  seit wann gab es ihn im Bayerischen Wald? Und gibt es ihn noch? Welche Wege haben Sie genutzt? Selbst jahrelang Hirtin im italienischen Alpenraum, gehen wir mit der Naturparkmitarbeiterin Christina Frank auf Spurensuche in der Geschichte der Niederbayerischen „Waldhirten“ und durchstreifen dabei einige der ältesten Schachtenlandschaften am Großen Arber.
Was geschieht, wenn langjährige Beweidung eingestellt wird, welche Pflanzenarten sind davon betroffen?  Auf Flora und Fauna geht die Arberschutzgebietsbetreuerin Corinna Kapfenberger näher ein. Spuren hinterlassen nicht nur die Tiere, sondern auch die Veränderung, wenn langjährig genutzte, naturnahe Kulturlandschaft nicht mehr wie jahrhundertelang zuvor genutzt wird.

Um Anmeldung wird gebeten und diese ist bis zum Freitag, den 24.07.2026 um 12 Uhr unter der 09922 802480 möglich. Festes Schuhwerk, Brotzeit und ausreichend Wasser sind für die ca. 6 stündige Wanderung Voraussetzung. Es besteht keine Möglichkeit zur Einkehr.
Bei Regenwetter entfällt die Führung, angemeldete Teilnehmer werden informiert.

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Fledermäuse im Ilztal

Viele der heimischen Fledermausarten sind in ihrem Bestand gefährdet oder vom Aussterben bedroht. In Siedlungen, Scheunen und Wälder finden sie Unterschlupf. Auf der nächtlichen Wanderung erfahren Sie mehr über Biologie und Lebensweise. Sie können mittels Technik den Ultraschallrufen lauschen und anhand unterschiedlicher Frequenzen auch die verschiedenen Fledermausarten heraushören. Wasserfledermäuse, Hufeisennasen, Mückenfledermäuse oder Großer Abendsegler? Wer fliegt da so spät durch Nacht und Wind? Lassen Sie sich begeistern von den kleinen Schatten in der Nacht, die als nützliche Insektenvertilger das ihnen seit Jahrhunderten anhaftende Negativ-Image nicht verdient haben. Die Fledermausexpertin Susanne Morgenroth führt die nächtliche Wanderung im Rückstaubereich an der Schrottenbaummühle. Die Führung ist auch für Familien mit Kindern geeignet.  Festes Schuhwerk und den nächtlichen Temperaturen angepasste Kleidung nicht vergessen und eine gute Taschenlampe mitnehmen. Die Naturparkveranstaltung findet am Samstag, den 25.07.2026 statt. Treffpunkt ist der Parkplatz an der Schrottenbaummühle, Beginn um 21.00 Uhr, Dauer ca. 2,5 Std. Die Führung findet bei Regen nicht statt!

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Wachtelkönig und mächtige Eichen

Arnbruck. Jeden Montag etwas Neues erleben: Die Naturpark-Reihe „Unterwegs mit den Naturpark-Rangern“ ist bereits wieder angelaufen. Interessierte können die Ranger und Referenten im Naturparkgebiet begleiten. Montag, den 27.07., sind Margit Schaffer, zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin, sowie Naturpark-Rangerin Samantha Biebl rund um Arnbruck unterwegs. Von der Tourist-Information Arnbruck geht es um 16:00 Uhr los zu einer wunderbaren, 8 Kilometer langen, Panoramarunde mit Sicht über das Zellertal und den Höhenzug Kaitersberg bis Gr. Arber. Es gibt spannende Infos über den Wachtelkönig, Geschichtliches sowie die Natur am Wegesrand. Wer mitwandern will, kann sich bis zum 24.07. unter 09922 802480 oder 09945 941017 anmelden.

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Naturkundliche Führung an der Ilz stößt auf großes Interesse

Hutthurm/Fürsteneck. Knapp 25 Interessierte nahmen am vergangenen Sonntag an einer naturkundlichen Führung entlang der Ilz von Kalteneck nach Fürsteneck teil. Die Veranstaltung war eine Kooperation des Naturparks Bayerischer Wald, des Goldsteigs und der Ilztalbahn.
Naturpark-Ranger Markus Grünzinger informierte an mehreren Stationen über die besondere Flora und Fauna des FFH-Gebiets Ilz-Talsystem. Goldsteig-Wegemanager Uwe Stanke ergänzte die Führung mit Informationen zum Wegenetz, den ehrenamtlichen Wegepaten sowie den neu angelegten Trekkingplätzen am Goldsteig. Die Tour war so geplant, dass die Teilnehmenden bequem mit der Ilztalbahn an- und abreisen konnten. Bei sommerlichen Temperaturen erfuhren sie unter anderem Wissenswertes über die Flussperlmuschel, die frühere Holztrift sowie den invasiven Schlitzblättrigen Sonnenhut. Die Resonanz auf die Führung fiel durchweg positiv aus. Viele Teilnehmende informierten sich im Anschluss bereits über weitere Veranstaltungen des Naturparks.

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Mit dem Naturpark die Heimat entdecken

Jandelsbrunn.
Auch im Schuljahr 2025/26 standen an der Naturparkschule Jandelsbrunn wieder zahlreiche spannende Projekttage mit Johannes Matt, Leiter der Umweltstation Waldkirchen, und Markus Grünzinger, Naturpark-Ranger, auf dem Programm. Dabei konnten die Schüler aller Jahrgangsstufen die heimische Natur mit allen Sinnen erleben und erforschen.

Die Erstklässler machten sich auf den Weg zu einer nahegelegenen Wiese. Dort lernten sie die bunte Vielfalt heimischer Blumen kennen und beobachteten mit Becherlupen zahlreiche kleine Wiesenbewohner. Für die zweiten Klassen standen gleich zwei Themen auf dem Programm. Bei „Ab durch die Hecke“ entdeckten die Kinder heimische Sträucher und erfuhren spielerisch, welche Tiere in den verschiedenen Schichten einer Hecke leben. Im Frühjahr tauchten die Schüler dann in die Welt der Vögel ein. Sie lauschten Vogelstimmen, lernten Wissenswertes über den Vogelzug und bauten aus Naturmaterialien eigene Nester. Die dritten Klassen erkundeten unter dem Motto „Wald ist nicht gleich Wald“ die Wälder rund um Jandelsbrunn. Dabei bestimmten sie verschiedene Laub- und Nadelbäume und erfuhren, welche wichtigen Aufgaben der Wald als Lebensraum, Rohstofflieferant, Wasserspeicher und Erholungsraum erfüllt. Mit Suchaufträgen, Tierrätseln und Bewegungsspielen wurde der Wald zu einem spannenden Lernort. Die Viertklässler begaben sich auf die Spuren des Bibers und erkundeten den nahegelegenen Biberlehrpfad. Dabei lernten sie, wie das größte heimische Nagetier seinen Lebensraum gestaltet und welchen wichtigen Beitrag es für Artenvielfalt sowie Natur- und Klimaschutz leistet. Beim Projekttag „Ab an den Bach und Weiher“ erforschten die Kinder außerdem die Tier- und Pflanzenwelt heimischer Gewässer. Mit Keschern und Becherlupen gingen sie auf Entdeckungstour am Jandelsbrunner Badeweiher und fanden zahlreiche Wasserbewohner, deren Vorkommen viel über die Qualität eines Gewässers verrät. Die Naturpark-Projekttage boten den Schülern wieder viele spannende Erlebnisse und machten deutlich, wie wertvoll und schützenswert die Natur direkt vor der eigenen Haustür ist.

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Grundschule Kirchdorf erforscht die Sonne

Kirchdorf im Wald. Für die Grundschule Kirchdorf standen letzte Woche besondere Unterrichtsstunden auf dem Stundenplan. Anschließend an die letzten Astronomie Projekttage konnten sich die Schülerinnen und Schüler an diesem Tag intensiver mit der Sonne beschäftigen. Anfangs versteckte sie sich noch hinter einem stark bewölkten Himmel, kämpfte sich pünktlich zum Schulbeginn durch die Wolkendecke und zeigte sich von ihrer besten Seite.
Dank der Mitglieder der Astronomischen Vereinigung Mittlerer Bayerischer Wald Erich Keller und Franz Maximilan Zwiebel standen den Schülerinnen und Schülern insgesamt sechs verschiedene Teleskope zum selbst Beobachten zur Verfügung. Die Teleskope waren mit speziellen Filtern ausgestattet, um die Sonne auch länger gefahrlos beobachten zu können. Ein Teleskop beeindruckte die Kinder besonders. Dieses hatte einen speziellen H-alpha Filter, welcher nur eine bestimmte Wellenlänge des Sonnenlichtes hindurchlässt. Hier erschien die Sonne rot im Licht des Wasserstoffs und die Schülerinnen und Schüler waren fasziniert von den großen Protuberanzen ringsum am Sonnenrand. Außerdem konnten die Kinder Sonnenflecken und Filamente auf der Oberfläche der Sonne entdecken und so einen faszinierenden Einblick in die Aktivität unseres Zentralsterns gewinnen. In einem Teleskop waren die Sonnenflecken bei besonders hoher Vergrößerung mit vielen Details sichtbar.
Ein Spiegelteleskop war auf unseren Nachbarplaneten, die Venus, ausgerichtet. Die Venus steht derzeit links der Sonne und erscheint uns nach Sonnenuntergang im Westen als auffallend heller Abendstern. Sie zeigt aktuell eine Beleuchtungsphase ähnlich dem zunehmenden Halbmond, nur sehr viel kleiner wegen der großen Entfernung.
Ergänzend dazu veranschaulichte ein Größenverhältnismodell der Sonne und der Planeten eindrucksvoll den Größenunterschied und welche Dimensionen die Sonne wirklich hat. Mit speziellen Sonnenfinsternis-Brillen konnten die Schülerinnen und Schüler die Sonne zudem sicher mit bloßem Auge betrachten und dabei auch ein paar Sonnenflecken erkennen, welche an diesem Tag sehr ausgeprägt waren.
Zur Einstimmung auf die praktische Beobachtung, erhielten die Kinder zu Beginn einen theoretischen Einblick in die Besonderheiten der Sonne. Neben den physikalischen und chemischen Highlights, welche unser Zentralgestirn so spektakulär in Szene setzen, war die Sicherheit bei der Sonnenbeobachtung ein großes Thema. So kann es bei falscher Anwendung der Geräte und ungeeigneten Filtern zur dauerhaften Schädigung der Augen kommen.
Nicht nur die Kinder beeindruckte der Anblick der Sonne durch die verschiedenen Teleskope, sondern auch der Kirchdorfer Bürgermeister Michael Rankl ließ sich diesen besonderen Aktionstag an der Schule nicht entgehen. Mit großem Interesse tauschte er sich mit den Sternfreunden sowie mit den Schülerinnen und Schülern über die Astronomie aus. Anschließend warf er auch selbst einen Blick durch die Teleskope auf die Sonne. Der Besuch des Bürgermeisters rundete den erlebnisreichen Vormittag ab.
Die Veranstaltung begeisterte Schülerinnen und Schüler gleichermaßen und machte Astronomie auf anschauliche Weise erlebbar. Ein Tag, der vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird und die Vorfreude auf die neue Sternwarte am Eschenberg weiter entfachte.
Am 12.08.2026 bieten uns Sonne und Mond das nächste himmlische Schauspiel. An diesem Abend können Sie während des Sonnenuntergangs eine partielle Sonnenfinsternis beobachten. Zu diesem Termin bietet der Naturpark Bayerischer Wald gemeinsam mit der Astronomischen Vereinigung Mittlerer Bayerischer Wald einen Beobachtungsabend an, bei dem Sie begleitet von Astronomie Experten die partielle Sonnenfinsternis erleben können. Details zu der Veranstaltung finden Sie auf der Homepage des Naturparks.

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Auf den Spuren der Waldameisen durch die Todtenau

Kirchberg i.W. Im Mittelpunkt dieser Führung steht die faszinierende Welt der Waldameisen und ihre bedeutende Rolle im Ökosystem Wald.
Die emsigen Insekten sind wahre Baumeister des Waldes und übernehmen zahlreiche Aufgaben, die für ein funktionierendes Ökosystem unverzichtbar sind. Während unserer Wanderung entdecken wir mehrere Ameisennester und werfen einen genaueren Blick auf diese beeindruckenden Bauwerke. Unter den unscheinbaren Hügeln verbergen sich perfekt organisierte Ameisenstaaten mit einer erstaunlichen Sozialstruktur, in der jedes Tier seine Aufgabe erfüllt und so zum Erfolg der gesamten Kolonie beiträgt.
Gemeinsam begeben wir uns auf eine rund drei Kilometer lange Wanderung durch das Naturschutzgebiet Todtenau. Während der etwa zweistündigen Führung machen wir uns auf die Suche nach den Waldameisen und entdecken dabei auch die einzigartige Moorlandschaft. Ihre Besonderheiten erschließen sich oft erst auf den zweiten Blick. So zum Beispiel das jahrtausendelange Wachstum oder die außergewöhnlichen Pflanzen- und Tierarten, welche sich an die besonderen Lebensbedingungen angepasst haben oder warum diese sensiblen Lebensräume für den Erhalt unserer biologischen Vielfalt von unschätzbarem Wert sind.
Moore sind jedoch nicht nur wertvolle Rückzugsorte für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Sie zählen auch zu den effektivsten natürlichen Kohlenstoffspeichern und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.
Lassen Sie sich von der faszinierenden Welt der Waldameisen und des Moores begeistern und entdecken Sie gemeinsam mit uns die großen und kleinen Bewohner dieses einzigartigen Lebensraums. Freuen Sie sich auf spannende Einblicke, überraschende Naturbeobachtungen und interessante Geschichten über ein Ökosystem, das auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, bei genauerem Hinsehen jedoch voller Leben, Vielfalt und faszinierender Zusammenhänge steckt.

Treffpunkt ist am Montag, den 20.07.2025 um 16:30 Uhr am Wanderparkplatz Dornhof.

Anmeldungen bitte bis zum 20.07.2026 um 12.00 Uhr unter 09922 802480

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„Grenzgänge“ der Naturpark-Umweltstation

Zwiesel. Auf einer kostenlosen, geführten Wanderung kann am 19.07.2026 um 10.00 Uhr, ausgehend vom Grenzbahnhof in Bayerisch Eisenstein aus, die bewegte Kulturgeschichte des bayerisch - böhmischen Grenzraumes entdeckt und erfahren werden. Sie ist Auftakt der Reihe „Grenzgänge“ der Naturpark-Umweltstation Bayerisch Eisenstein.
Machen Sie sich unter dem Motto „Grenzenlos.Natur&Geschichte.Erleben“ auf die Spuren von Glasmachern, Schmugglern und Grenzern. Bei wechselnden Zielen werden die einzigartige Natur und die wechselvolle Geschichte des Böhmerwaldes beiderseits der Grenze erwandert. Wir fahren ein kleines Stück mit dem Zug über die Grenze und wandern von dort zurück zum Grenzbahnhof.
Treffpunkt für die Führung ist die Infotheke des Grenzbahnhofes in Bayerisch Eisenstein. Dauer der Veranstaltung ist ca. 3 – 4 Stunden. Gutes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung sind Voraussetzung für die Teilnahme an der Wanderung. Die Teilnehmer werden gebeten für die Zugstrecke tschechische Kronen im Wert von ca. 2-3,- Euro mitzunehmen.
Um Anmeldung wird gebeten und diese ist bis zum Freitag, 17.07.2026 um 12 Uhr unter der 09922 802480 möglich. Die Veranstaltung findet unter der Leitung des Natur- und Landschaftsführers Bernd Sutor statt.

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