Pressemeldungen

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Fachtagung „Entscheidung Nachhaltig Wirtschaften – Was bedeutet das?“ 

Bayerisch Eisenstein/Regen.
Zu einer informativen Tagung lädt am Samstag, den 17.10.2026 das BNE Projekt 2026 der Umweltstation Bayerisch Eisenstein „Ich. Wir. Natur – ein nachhaltiges Mosaik – miteinander Lernen für Biodiversität und Kulturelle Vielfalt“ ins Landwirtschaftsmuseum Regen ein. Von 10.00 bis 16.30 Uhr wird durch unterschiedliche Referenten eine Vielfalt an gelungenen Beispielen aus der Praxis gezeigt, die Möglichkeiten nachhaltig zu Wirtschaften ausloten: naturverträglich und wirtschaftlich zukunftsfähig. Den visuellen Rahmen dazu bilden die Ergebnisse mit den schulischen BNE-Partnern Berufsschule Regen und Gymnasium Zwiesel: Sensenmahd und historische Regionalentwicklung. Welchen Wert hat das heute Bestehende? Um eine hohe Biodiversität in kleinen Bereichen zu erhalten, dafür ist sie perfekt geeignet die Sense, zum Beispiel auf Streuobstwiesen. Georg Zellner als Sensenlehrer, Bio Imker und Streuobstwiesenberater gibt viele Tipps dazu. Der Vertragsnaturschutz mit Wasserbüffeln wird in der Praxis beleuchtet und junge Landwirte, die sich als Demonstrationsbetrieb für Ökologischen Landbau oder im Market Gardening in der Region einen Namen gemacht haben, berichten aus der Praxis. Das Landwirtschaftliche Gründerzentrum NEU.Land wird Fördermöglichkeiten vorstellen um durch kreative Herangehensweisen den Erhalt von Höfen zu sichern. Die Bäckerei Wagner aus der Ökomodellregion Passau gibt zum Thema Nachhaltigkeit und Wertschöpfung Einblicke in ihren eigenen Betrieb. Am Nachmittag wird der Dokumentarfilm „Tian“  (dt. „tun“) gezeigt, der junge Landwirte zu Wort kommen lässt, die sich trotz Auswirkungen des Klimawandels nicht vom Tun abhalten lassen. Der Kameramann Tom Schäfer wird als starker Netzwerker von seiner Arbeit zum Film erzählen und für Fragen bereit stehen. Diese vielfältigen Eindrücke dienen Teilnehmern als Basis für zwei interaktive Workshops zu regionalen Wertschöpfungsketten. Besonders für junge Menschen auf dem Weg ins Berufsleben als Informationsquelle geeignet, lohnt sich sicher der Besuch auf der Tagung ab 10 Uhr neben dem Berufswahltag an der BS Regen.
Das „Nachhaltigkeit“ richtig gut schmeckt, wird bei der gemeinsamen Verkostung eines „nachhaltigen Buffets“ von „De Kramerin“ und der Biobäckerei Wagner erlebbar. Gemeinsam Wege beschreiten und starke Netzwerke schaffen für den Erhalt von Biodiversität und kultureller Vielfalt, für intakte Lebensgrundlagen und gesunde Nahrungsmittel, das ist allen ein Anliegen. Die wunderbaren Erzeugnisse der Referenten können an diesem Tag vor Ort erworben werden. Wir freuen uns auf rege Teilnahme und gute Vernetzung. Die Veranstaltung ist kostenfrei, aber es wird aufgrund beschränkter Teilnehmerzahl um Anmeldung gebeten, bis zum Dienstag, den 13.10.2026 um 12 Uhr unter der 09922/802480. Durch die Veranstaltung führt die Projektkoordinatorin des BNE Projektes, Christina Frank, Umweltpädagogin an der Umweltstation Bayerisch Eisenstein. Es ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Naturpark Bayerischer Wald e.V. mit der Berufsschule Regen, dem Gymnasium Zwiesel, Ingenieurbüro Christoph Pfeffer, Neu.Land, Farmfluencers of South Tyrol, Handgmahd, dem Biohof Häng, dem Demonstrationsbetrieb für Ökolandbau Scherm, De Kramerin, der Biobäckerei Wagner und dem Landwirtschaftsmuseum Regen.

Als Ausblick auf kommende Veranstaltungen: Der Dokumentarfilm „Tian“ wird in voller Länge am Sonntag, den 18.10.2026 um 18 Uhr im Filmtheater Zwiesel gezeigt mit anschließendem Live Talk mit Tom Schäfer in Person zu Nachhaltigkeit. Um Anmeldung für die Veranstaltung wird ebenso unter der 09922/802480 gebeten bis zum 16.10.2026 um 12 Uhr. Es ist der normale Eintrittspreis im Kino zu bezahlen.

Die letzte Möglichkeit im Rahmen des Projektes den Film und Tom Schäfer zu erleben, besteht am Sonntag, den 25.10.2026 um 11 Uhr im Cineplex Passau wieder mit Diskussion zu Nachhaltigkeit, aber als Live Stream. Anmeldung dafür erfolgt direkt beim Cineplex Passau auf der Homepage unter www.cineplex.de/passau.

Bild: Live Diskussion mit Tom Schäfer_Kameramann von DokuFilm „Tian“ (dt. Tun)

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Tag der Naturführer am Pfahl

Viechtach. Der diesjährige Tag der Naturführer im Bayerischen Wald findet am Großen Pfahl in Viechtach statt. Die Naturpark Umweltstation Viechtach lädt zusammen mit dem Tourismusverband Viechtacher Land alle Interessierten herzlich dazu ein. Gerade Natur- und Landschaftsführer, Waldführer oder in der Nachhaltigkeits- und Umweltbildung Aktive sind dabei angesprochen. „Schöpfungszauber der Natur am Pfahl“ ist der Titel dieser kostenlosen, ca. zweieinhalbstündigen Exkursion. Treffpunkt ist am Freitag, den 16. Oktober um 15.00 Uhr am Parkplatz Großer Pfahl an der B85. Eine Anmeldung ist bis zum 15.10. um 12 Uhr unter 09922 - 80 24 80 erforderlich. Bitte festes Schuhwerk mitnehmen. Matthias Rohrbacher von der Naturpark Umweltstation Viechtach zeigt dabei die Spuren der wechselvollen Erdgeschichte des Bayerischen Waldes und die Nutzung seiner Naturschätze für die heimische Industrie. Themen sind auch die nachhaltige Pflege und die vielfältigen Bildungsangebote am Pfahl wie z.B. der neue Entdeckerpfad für Groß und Klein.

Der Große Pfahl ist ein steinerner Bote aus dem Erdaltertum – Schöpfung einer Erde im Wandel. Der Pfahl ist ein Beispiel für das Werden und Vergehen von Hochgebirgen, Inseln, Eiszeiten… Als Bayerns Geotop Nummer 1 führen die Quarzfelsen die Bestenliste der einhundert schönsten erdgeschichtlichen Naturdenkmäler Bayerns an. Hier zeigt sich ein Naturschauspiel von hoch aufragenden Felsenzügen, tiefen Quarzbrüchen und lichten Pfahlheiden. „Erleben Sie den Schöpfungszauber am Pfahl in der goldenen Herbstzeit mit einem besonderen Netzwerk der Natur“ – so die Veranstalter.

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Herbstwanderung mit Bahn und Bus

Passau/Neureichenau/Waldkirchen.
Herbstliche Wälder, stille Wege und besondere Naturerlebnisse standen im Mittelpunkt einer Wanderung der Naturpark-Umweltstation Waldkirchen. Unter der Leitung von Johannes Matt erkundete eine Gruppe von 16 Teilnehmenden auf rund elf Kilometern die weniger bekannten Kleinode rund um Klausgupf, Michelsklamm und Fuchsenstein. Schon die Anreise war Teil des Konzepts: In Kooperation mit der Ilztalbahn reisten Teilnehmer aus Passau mit dem Zug nach Waldkirchen. Von dort ging es gemeinsam mit dem Dreisesselbus zum Ausgangspunkt nach Frauenberg.

Durch die herbstlich gefärbten Laubwälder führte die Tour zunächst zum Klausgupf. Dort ging es neben den Granitformationen und der typischen Wollsackverwitterung vor allem um bewusstes Wahrnehmen. An der Michelsklamm wurde es ruhiger. Das Rauschen des Wassers, moosbewachsene Felsen und der Wald boten den passenden Rahmen für Entspannung. Das Nachhaltigkeitsziel 3 „Gesundheit und Wohlergehen“ zog sich dabei wie ein roter Faden durch die Wanderung. Bewegung, Naturerleben, bewusste Wahrnehmung und Ruhephasen sollten zeigen, welchen Beitrag Natur für das persönliche Wohlbefinden leisten kann. Über schmale Waldwege ging es anschließend durch zum Fuchsenstein und weiter nach Neureichenau.

Die Wanderung fand in Kooperation mit der Ilztalbahn und der HNKKJ statt. Für die Naturpark-Umweltstation ist die Verbindung von Naturerlebnis und nachhaltiger Mobilität ein wichtiger Ansatz. Weitere gemeinsame Veranstaltungen sind im nächsten Jahr wieder geplant. Neben Wanderungen mit Bahn und Bus sollen künftig auch grenzüberschreitende Naturerlebnisse in die tschechische Nachbarregion entwickelt werden.

Bild: Herbstliche Natur erleben und bewusst zur Ruhe kommen: Die Teilnehmer der Wanderung der Naturpark-Umweltstation Waldkirchen erkundeten Klausgupf, Michelsklamm und Fuchsenstein. Die An- und Rückreise wurde in Kooperation mit der Ilztalbahn und dem Dreisesselbus nachhaltig mit öffentlichen Verkehrsmitteln gestaltet. Foto: Hans Madl-Deinhart

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Fotoausstellung „Wilder Wald – Heimische Tiere im Fokus“ im HNKKJ

Waldkirchen. Das Haus für Natur, Kultur, Kunst und Jugend (HNKKJ) präsentiert im Herbst 2026 eine besondere Fotoausstellung unter dem Titel „Wilder Wald – Heimische Tiere im Fokus“. Vom 9. Oktober bis 1. November 2026 zeigt der Fotograf und Naturpark-Ranger Markus Grünzinger eindrucksvolle Aufnahmen heimischer freilebender Tierarten.
Die Ausstellung umfasst eine Auswahl hochwertiger Fotografien von Vögeln, Säugetieren sowie Reptilien und Amphibien aus dem Landkreis Freyung-Grafenau. Mit viel Geduld, einem geschulten Blick für Details und oftmals auch einfach glücklichen Zufällen hat Markus Grünzinger Momente festgehalten, die die Schönheit und Vielfalt unserer oftmals heimlichen Wildtiere sichtbar machen.
Am 10. Oktober 2026 um 19 Uhr findet zudem eine Präsentation statt, bei der Markus Grünzinger die Entstehungsgeschichte mancher Fotos näher beleuchtet, aber auch von weiteren spannenden Naturerlebnissen berichtet, welche über die Ausstellung hinausgehen.  Lassen sie sich überraschen, was der Bayerische Wald für Naturschätze zu bieten hat und welche Anstrengungen teilweise dahinter stecken, diese zu erhalten.
Ein besonderes Anliegen des Fotografen ist der Naturschutz:
Der Erlös aus dem Verkauf der ausgestellten Werke – also alles, was über die reinen Druckkosten hinausgeht – wird vollständig an lokale Naturschutzverbände gespendet.

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Biodiversität auf der Streuobstwiese

Lalling/Hunding. Auch in diesem Jahr veranstalteten der Naturpark Bayerischer Wald und das Niederbayerische Streuobstwiesenkompetenzzentrum Lallinger Winkel e. V. eine gemeinsame Führung durch die Streuobstbestände der Region. Bereits zum zweiten Mal begleiteten Naturpark-Rangerin Carina Kronschnabl und Streuobstwiesenberaterin Sabrina Diyaroglu vom Kompetenzzentrum eine Gruppe von elf Teilnehmenden über die Streuobstwiesen des Lallinger Winkels.

Vom Gasthof „Zur Post“ führte der Weg zunächst zum Streuobsterlebnisgarten in Panholling. Unterwegs erläuterte Sabrina Diyaroglu die Unterschiede zwischen modernen Obstplantagen und traditionellen Streuobstwiesen. Letztere zeichnen sich durch locker und verstreut stehende, hochstämmige Obstbäume mit unterschiedlichen Altersphasen aus. „Eine Streuobstwiese ist Teil der Kulturlandschaft. Der regelmäßige Pflegeschnitt ist entscheidend, um langfristig gesunde und reich tragende Obstbäume zu fördern“, betonte Diyaroglu.

Auch die Vielfalt alter Obstsorten wurde thematisiert. Bei einer Verkostung konnten die traditionellen Apfelsorten „Fromms Goldrenette“, „Goldparmäne“ und „Tiroler“ probiert werden. Letzterer fand bei der Gruppe besonders großen Anklang. Die für den Lallinger Winkel typische Apfelsorte konnten die Teilnehmenden später auch auf den Streuobstwiesen bei Zueding bewundern – dort stehen noch über 100 Jahre alte Bäume des „Tirolers“.

Dass Streuobstwiesen und Artenvielfalt zusammengehören, zeigte Naturpark-Rangerin Carina Kronschnabl. Ein großes Thema waren dabei in diesem Jahr die Wildbienen. An der Wildbienennisthilfe des Streuobsterlebnisgartens wurde besprochen, welche Wildbienenarten von Streuobstwiesen profitieren und die auch als Bestäuber die Obstbäume besuchen.

Bei toller Aussicht über Lalling kam auch die Pfarrkirche St. Stephanus zur Sprache, die als wichtiges Sommerquartier verschiedener Fledermausarten wie dem Großen Mausohr und der Breitflügelfledermaus dient. „Auf den Streuobstwiesen des Lallinger Winkels, wo im Gegensatz zum Obstplantagenanbau keine Spritzmittel verwendet werden, kommen Fledermäuse als natürliche Schädlingsbekämpfer ins Spiel.“ erläuterte die Rangerin. Die nachtaktiven Jäger ernähren sich unter anderem von Schädlingen an Obstbäumen, etwa bestimmten Nachtfaltern und können so Massenvermehrungen verhindern oder abmildern. Unsere heimischen Fledermäuse sind wiederum abhängig von einer reichen Insektenvielfalt und somit auch vom Verzicht auf Pestizide. Besonders wichtig war es der Rangerin, solche Zusammenhänge in Ökosystemen zu vermitteln und aufzuzeigen, welche Folgen starke menschliche Eingriffe, beispielsweise der Einsatz von Pestiziden, für die biologische Vielfalt haben können.

Wer sich intensiver mit dem Thema Streuobstwiesenanlage und Obstbaumpflege beschäftigen möchte, kann beispielsweise eine Ausbildung zum/zur Streuobstwiesenberater/in am Streuobstwiesenkompetenzzentrum absolvieren. Weitere Informationen zur Ausbildung sowie zu Fortbildungen rund um das Thema Streuobst finden Sie unter: https://www.streuobstzentrum-niederbayern.de/aus-und-fortbildung

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Über Klausgupf, Michelsklamm und Fuchsenstein

Waldkirchen.
Am Sonntag, den 4. Oktober 2026 bietet die Naturpark-Umweltstation Waldkirchen eine geführte Wanderung zu einigen wenig bekannten Kleinoden in der Dreisesselregion. Nach einer gemeinsamen Busfahrt von Waldkirchen nach Frauenberg wird führt die Wanderung über den Aussichtsfelsen Klausgupf durch herbstlich bunte Laubwälder hinein in die wildromantische Michelsklamm. Während der Wanderung wird das Nachhaltigkeitsziel 3„Gesundheit und Wohlergehen“ über kleine meditative Einheiten eingebaut. Über schmale Pfade führt der Weg durch die Brennerin zum versteckt gelegenen Fuchsenstein. Die Wanderung folgt über den Adalbert-Stifter-Geh- und Radweg nach Neureichenau von wo anschließend die Rückfahrt nach Waldkirchen per Bus zurückgelegt wird.

Referent ist Johannes Matt von der Naturpark-Umweltstation Waldkirchen. Die Wanderung umfasst 11 Kilometer und findet in Kooperation mit der Ilztalbahn und HNKKJ statt. Eine Anfahrt ist mit der Ilztalbahn ab Passau um 7.38 Uhr, Waldkirchen an 8.36 Uhr möglich. Treffpunkt ist daher kurz nach 8.30 Uhr am Bahnhof Waldkirchen. Aufgrund der Weiterfahrt mit dem Dreisesselbus bitte pünktlich sein. Die Rückankunft in Waldkirchen wird um 16.11 Uhr sein. Die Rückfahrt mit der Ilzztalbahn ab Waldkirchen um 16.44 Uhr mit Ankunft in Passau um 17.44 Uhr. Eine Anmeldung zur Wanderung ist bis Freitag, 02.10.2026 um 12.00 Uhr bei Johannes Matt, unter Tel.: 0171 3610115 erforderlich.

Bild: Die Naturpark-Umweltstation Waldkirchen bietet am Sonntag 04. Oktober 2026  eine geführte Wanderung zu einigen wenig bekannten Kleinoden in der Dreisesselregion an. Bildautor: J.Matt, Naturpark Bayerischer Wald

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Wald und Wasser in der Saußbachklamm

Waldkirchen.
Am 2. Oktober 2026 findet die letzte Führung „Wald und Wasser in der Saußbachklamm“ für dieses Jahr statt.. Die naturkundliche Führung führt durch die wildromantische Saußbachklamm bei Waldkirchen. Dabei werden die Entstehung der Klamm, die Besonderheiten des Wildbachs und die abwechslungsreichen Wälder mit ihrer besonderen Tier- und Pflanzenwelt erkundet. Zudem werden historische Aspekte und der menschliche Einfluss durch die Nutzung der Wasserkraft thematisiert. Referenten sind im Wechsel Naturpark-Ranger Markus Grünzinger und Johannes Matt, Leiter der Umweltstation Waldkirchen. Die Führung findet in Kooperation mit dem HNKKJ statt.

Treffpunkt ist um 16.00 Uhr bei der Naturpark-Wanderkarte beim Bioladen Bogner, Saußmühle 2 in 94065 Waldkirchen. Der Rundgang dauert etwa 2 Stunden und ist kostenlos. Die Führung endet an der Grabenkapelle. Eine Anmeldung ist bis Freitag um 12.00 Uhr bei Ti Waldkirchen, unter Tel.: 08581 19433 erforderlich.

Bild: Die Naturpark-Umweltstation Waldkirchen bietet eine geführte Wanderung durch das Naturschutzgebiet Saußbachleite an. Bildautor: Naturpark Bayerischer Wald

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Gemeinsam präsent

Straubing. Alle Hände voll zu tun hatten die Ranger der beiden benachbarten Naturparke des Oberen Bayerischen Waldes und des Bayerischen Waldes am vergangenen Sonntag auf dem alljährlichen Schrannenmarkt in Straubing. Entlang der Verwaltungsgrenzen zwischen Oberpfalz und Niederbayern grenzen der Landkreis Cham im Oberen Bayerischen Wald und die niederbayerischen Landkreise Straubing-Bogen und Regen im Naturpark Bayerischer Wald aneinander. Zu dritt betreuten einige der in den benachbarten Landkreisen zuständigen Ranger einen Gemeinschaftsstand. Bei bestem Spätsommerwetter besuchten viele Interessierte den Markt. Noch vor offiziellem Beginn um 8:00 Uhr und auch nach dem Ende um 17 Uhr schlenderten sehr viele Besucher und Besucherinnen über den Stadtplatz und erfreuten sich an den vielen verschiedenen Ausstellern und Angeboten.

Am Stand der beiden Naturparke zogen vor allem die imposanten Tierpräparate von Uhu, Auerhahn und Co. alle Blicke auf sich. Nicht nur Kinder staunten beim Anblick der seltenen und streng geschützten Arten, deren Größe bei vielen Besuchenden bis dahin völlig unterschätzt wurde. Für Familien mit Kindern bot ein interaktives Natur-Quiz eine unterhaltsame Möglichkeit sich mit den verschiedenen Tieren, deren Spuren und Lauten zu beschäftigen. Neben den Kindern lernten auch die Eltern noch Spannendes über unsere heimische Tiervielfalt. Natürlich gab´s fürs Mitmachen noch eine kleine Belohnung mit weiteren Informationen rund um unsere Natur.

Gerade im Bereich Tourismus und Freizeitgestaltung herrschte eine große Nachfrage bei den Marktgängern. Flyer und Broschüren über das mannigfaltige Angebot in den beiden Naturparken gingen weg wie warme Semmeln. Vor allem Wandern und Radeln stand hoch im Kurs der Interessierten. Darüber hinaus erfreuten sich die Ranger über das große Interesse an der Arbeit der Naturparke, die in vielen Gesprächen zum Ausdruck gebracht wurde. Auch im nächsten Jahr ist wieder eine gemeinsame Teilnahme geplant.

Foto v.l.: Straubing-Bogen Rangerin Heidi Heigl und die im Landkreis Cham zuständigen Ranger Christoph Grausam und Lisa Gammer freuten sich über zahlreiches Interesse an ihrem Stand. (Bildautor: L. Gammer)

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