Pressemeldungen
Die Hochlagen-Fichtenwälder der Arberregion
Sonne vom weiß-blauen Himmel, dazu ein angenehm kühler Wind und hochstehendes, silberfarbenes Gras: Es ist Hochsommer in den Hochlagen des Bayerischen Waldes. Bei dieser Exkursion gibt es viel Wissenswertes über den größten heimischen Waldvogel und den Kernlebensraum des Auerhuhns zu erfahren. Tobias Schropp von der Fachstelle Waldnaturschutz Niederbayern stellt die verschiedenen Waldgesellschaften und Lebensraumstrukturen des Auerhuhns näher vor. Seine Ausführungen zum Wappenvogel des Naturparks werden von Corinna Kapfenberger, Gebietsbetreuerin für die Arberregion, ergänzt. Die Wanderung führt in die Hochlagen-Fichtenwälder der Arberregion auf die Berge Heugstatt und Enzian. Abschließend besteht die Möglichkeit zur Einkehr in der Berghütte Schareben.
Treffpunkt ist am Dienstag, den 01. September 2026 um 9.00 Uhr an der Touristinfo Drachselsried. Von dort Bildung von Fahrgemeinschaften zur Schareben. Die mittelschwere Wanderung mit etwa 11 km Länge und 450 Höhenmetern im Aufstieg dauert ca. 6 Stunden. Bitte an Rucksackverpflegung und an festes Schuhwerk denken. Die Teilnahme an der Wanderung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis Montag, den 31.08.2026 bis 12 Uhr in der Touristinfo Drachselsried, Tel. 09945 905033 erforderlich. Es handelt sich dabei um eine Gemeinschaftsveranstaltung mit den Touristinfos Arnbruck und Drachselsried, sowie der Fachstelle Waldnaturschutz Niederbayern, AELF Landau a.d.Isar-Pfarrkirchen.
Bilder: Blick über die Hochlagen-Fichtenwälder der Arberregion (Bildautor: J. Matt)
Sonnenfinsternis begeistert zahlreiche Besucherinnen und Besucher am Silberberg
Bodenmais. Das besondere Himmelsschauspiel lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher zu einer gemeinsamen Beobachtungsveranstaltung des Naturparks Bayerischer Wald und der Astronomischen Vereinigung Mittlerer Bayerischer Wald zum Silberberg.
Vom Parkplatz an der Silberbergbahn aus machte sich die Gruppe gemeinsam mit dem Naturpark-Ranger auf den Weg in Richtung Besucherbergwerk. Dort wartete bereits ein besonderer Beobachtungsplatz auf die Teilnehmenden. Mitglieder der Astronomischen Vereinigung hatten mehrere Teleskope und Kameras aufgebaut, mit denen die partielle Sonnenfinsternis sicher und eindrucksvoll beobachtet werden konnte.
Während sich der Mond langsam vor die Sonne schob, konnten die Besucherinnen und Besucher durch diese speziell ausgerüsteten Teleskope den Verlauf der partiellen Sonnenfinsternis detailliert verfolgen. Für eine sichere Beobachtung sind dabei geeignete Sonnenfilter unerlässlich. Sie filtern den größten Teil der intensiven Sonnenstrahlung und ermöglichen so einen gefahrlosen Blick auf die Sonne. Die verschiedenen Instrumente boten unterschiedliche Einblicke in das Geschehen und machten das astronomische Ereignis für die Teilnehmenden unmittelbar erlebbar.
Die Experten der Astronomischen Vereinigung Mittlerer Bayerischer Wald standen den Gästen während der gesamten Veranstaltung mit ihrem Fachwissen zur Seite. Dabei blieb keine Frage unbeantwortet. Neben der Sonnenfinsternis selbst ging es auch um die Funktionsweise der Teleskope, die sichere Beobachtung der Sonne und weitere astronomische Phänomene.
Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse und war sehr gut besucht. Zahlreiche begeisterte Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, das seltene Himmelsschauspiel gemeinsam zu erleben und dabei mehr über die Astronomie zu erfahren. Besonders die Möglichkeit, die Finsternis unter fachkundiger Anleitung durch verschiedene Teleskope zu beobachten, machte die Veranstaltung für viele zu einem besonderen Erlebnis.
Bild 1: Der Mond bedeckt die Sonne fast komplett. Vom Silberberg aus konnte eine partielle Sonnenfinsternis mit einer Bedeckung von knapp 90% beobachtet werden
Bildautor: Renate Ettl
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Entdeckertour für die ganze Familie im Kreisobstlehrgarten Neukirchen
Neukirchen. Am 05.09.2026 um 13:30 Uhr laden Stefan Heller, Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege, und die Naturpark Rangerin Heidi Heigl zu einem spannenden Nachmittag für die ganze Familie im Kreisobstlehrgarten Neukirchen ein. Die ca. zweistündige Veranstaltung ist kostenlos.
Streuobstwiesen bieten für Groß und Klein viel Wissenswertes zu entdecken. Sie sind Hotspots der Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten. Durch ihren Strukturreichtum und die extensive Bewirtschaftung schaffen sie vielfältigste Lebensräume. Sie bergen verschiedenste, auch alte und nicht so bekannte Obstsorten mit viel Potential. Auch im Bayerischen Wald sind Streuobstwiesen ein charakteristischer Bestandteil der Kulturlandschaft.
Erfahren Sie mehr über die Bedeutung dieser besonderen Wiesen für Natur und Mensch sowie den praktischen Obstbau. Exklusiv am Samstag können Sie, solange der Vorrat reicht, beim Pomologen Hans Niedernhuber seltene Sorten verkosten und sich über Sorteneigenschaften informieren. Bei Interesse besteht die Möglichkeit an einer kurzen Führung durch den Obstlehrgarten teilzunehmen. Unsere jungen Gäste können die Streuobstwiese mit einer spannenden Rallye und beim Kinderprogramm erforschen. Hierfür bitten wir um die Begleitung durch einen Erwachsenen. Ausklingen lassen wir den Entdeckernachmittag mit einer gemeinsamen Obsternte und dem Pressen und Verkosten von frischem Apfelsaft.
Eine Anmeldung ist bis 12 Uhr am Freitag, den 28.08.2026 unter 09922 802480 erforderlich.
Bild: Im Kreisobstlehrgarten in Neukirchen führt ein Lehrpfad in die spannende Welt der Streuobstwiesen ein. (Bildautor: Naturpark Bayerischer Wald)
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Schwammlandschaften bei Kreuzberg
Kreuzberg. Wie kann Beweidung dabei helfen, Landschaften artenreicher zu gestalten und gleichzeitig Wasser in der Landschaft zu halten? Das zeigen Naturpark-Ranger Markus Grünzinger und Flächenbetreuer Bernd Kannenberg bei einer rund 6,5 Kilometer langen Wanderung am Montag, 31. August, um 16 Uhr.
Die Tour führt zu einer Beweidungsfläche im Kreuzberger „Rechtlerwald“, auf der seit 2025 ein Projekt der Heinz Sielmann Stiftung läuft. Dort wird gezeigt, wie Beweidung sowie das gezielte Anlegen und Umleiten von Wassergräben Lebensräume für Amphibien, Libellen und andere Artengruppen verbessern.
Treffpunkt ist der Parkplatz beim Sportplatz Kreuzberg. Die Veranstaltung ist kostenlos und für Familien geeignet. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist nicht möglich.
Eine Anmeldung ist bis 28. August, 12 Uhr, unter 0151 22090210 erforderlich.
Bild (Bernd Kannenberg): Galloways eignen sich hervorragend für die Beweidung von Feuchtflächen, wie es im Kreuzberger Rechtlerwald auf einer Fläche der Sielmannstiftung geschieht.
Sensen, dengeln und wetzen
Waldkirchen. Wie lässt sich eine Garten-, Streuobst- oder Blumenwiese ökologisch, lärm- und abgasfrei sowie insektenschonend pflegen? Die Antwort lautet: mit der Sense. Die Naturpark-Umweltstation Waldkirchen bietet am Samstag, 12. September, ab 9 Uhr gemeinsam mit dem Sensenlehrer und Bio-Imker Georg Zellner einen ganztägigen Sensenkurs im HNKKJ in Waldkirchen an. Das voraussichtliche Kursende ist um 17:00 Uhr
In dem rund achtstündigen Kurs lernen die Teilnehmer die grundlegenden Dengelmethoden und das Sensenmähen anhand praktischer Übungen kennen. Mit gut vorbereiteten und individuell angepassten Sensen geht das Mähen leicht von der Hand. Sensen und Profiwerkzeuge werden für den Kurs bereitgestellt, eigene Sensen können gerne mitgebracht werden.
Der Kurs kostet 120 Euro pro Person und ist für Kinder ab zwölf Jahren geeignet. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind erforderlich. Die Veranstaltung ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Eine Anmeldung ist bis Donnerstag, 10. September, um 12 Uhr unter 09922 802480 erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Bild (Georg Zellner): Nach dem Theorieteil geht es mit der gedengelten Sense raus auf eine Wiese, um auch die Praxis zu üben.
Beweidungsflächen am Osterbach
Vorderfreundorf. Was haben die Flurnamen Kühreut und Ochsenau mit der früheren Nutzung der Landschaft zu tun? Und warum wächst an manchen Stellen mitten im Wald Wacholder? Diesen und weiteren Fragen gehen Naturpark-Ranger Markus Grünzinger und Biologe Karel Kleijn bei einer rund dreistündigen Führung am Sonntag, 30. August, nach.
Entlang der Pflegebeweidungsflächen am Osterbach erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Wissenswertes über die Entwicklung der Landschaft und die Bedeutung der Beweidung für den Erhalt wertvoller Lebensräume. Mit etwas Glück lässt sich dabei auch eine seltene Kreuzotter entdecken, die in den angelegten Asthaufen geeignete Rückzugsräume findet.
Treffpunkt ist um 14 Uhr am Parkplatz beim Stockschützenhaus Vorderfreundorf, dem letzten Gebäude an der Fischbach-Straße. Die Veranstaltung ist kostenlos und auch für Familien geeignet. Eine Anmeldung ist bis Freitag, 28. August, 12 Uhr, unter 0151 22090210 erforderlich.
Festes Schuhwerk beziehungsweise Gummistiefel sowie – falls vorhanden – ein Fernglas sollten mitgebracht werden. Die Führung findet in Kooperation mit der Umweltstation Waldkirchen und der LBV-Kreisgruppe Freyung-Grafenau statt.
Bild (Naturpark Bayerischer Wald e.V.): Die Beweidungsfläche des Landesbund für Vogel- und Naturschutz am Osterbach wird ein Ziel der Exkursion sein.
30. Europäische Fledermausnacht in Bayerisch Eisenstein am 29.08.2026
Leise, wendig und vor allem heimlich sind Fledermäuse unterwegs, sie sind die Jäger der Nacht, perfekt angepasst an ihre Lebensweise und Umgebung und dennoch sind sie in Gefahr: Lebensraumverlust, Rückgang der Insekten und vieles mehr setzen den Tieren zu. Die meisten der einheimischen Fledermausarten sind in ihrem Bestand gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht, stehen also auf der „Roten Liste“ der bestandsbedrohten Arten. Mit viel „Halbwissen“ zur Fledermaustollwut wird die Bevölkerung verunsichert. Aus diesen Gründen bieten haupt- und ehrenamtliche Natur- und Artenschützer in ganz Europa traditionell am letzten Augustwochenende die „Europäische Fledermausnacht“ an. Diese Jahr ist es die 30. Europäische Fledermausnacht. Ziel der Veranstaltung ist es, der Öffentlichkeit Kenntnisse über Lebensräume und Verhaltensweisen von Fledermäusen zu vermitteln und Berührungsängste der Menschen abzubauen, um so zum Schutz der Tiere beizutragen. In Kooperation mit den BN- und LBV-Kreisgruppen Regen veranstaltet der Naturpark in diesem Jahr die „Europäische Fledermausnacht“ wieder am Grenzbahnhof in Bayerisch Eisenstein.
Beginn ist um 19.30 Uhr im Veranstaltungsaal des Grenzbahnhofes in Bayerisch Eisenstein. Es gibt einem Einführungsvortrag der Diplom Biologin Susanne Morgenroth, die seit mehr als drei Jahrzehnten für den Naturpark arbeitet. Gekrönt wird der Abend von einer Exkursion und Fledermausbeobachtung im Freien. Passt das Wetter, können die ein oder anderen Fledermausrufe mittels Fledermausdetektor lokalisiert werden. Voraussichtliches Ende der Veranstaltung ist gegen 23:00 Uhr. Bitte, falls möglich einen Fledermausdetektor mitbringen und an warme Kleidung und eine Taschenlampe denken. Eine Anmeldung ist unter 09925 902430 bis zum Vortag um 16.00 Uhr erforderlich. Wer sich schon vorab über Fledermäuse informieren möchte, findet weitere Informationen auf der Internetseite www.naturparkwelten.de oder speziell unter www.fledermaus-bayern.de.
Treffpunkt ist Samstag, der 29.08.26 um 19:30 Uhr in der Eingangshalle des Grenzbahnhofes in Bayerisch Eisenstein. Eine Anreise ist mit der Waldbahn mögliche die letzte Rückfahrmöglichkeit Richtung Zwiesel ist allerdings bereits um 21.42 Uhr.
Foto M. Grünzinger, Archiv Naturpark: Das Foto zeigt eine Bechsteinfledermaus beim Winterschlaf im nahen Silberberg.
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Falkenstein- Kirchweih zu Ehren des Hl. Franziskus
Die Kapelle auf dem Falkensteingipfel wurde vom Naturpark Bayerischer Wald e.V. im Jahr 1987 errichtet. Der damalige Umweltminister Alfred Dick kam persönlich zur Einweihungsfeier. Der damalige 1. Vorsitzende Emil Rimpler und der Kassenverwalter Eduard Gistl waren beide Motor in Sachen Errichtung einer Kapelle auf dem Falkensteingipfel.
Alljährlich am 1. Sonntag im September wird die Falkenstein-Kirchweih begangen. Die Kapelle ist dem Hl. Franziskus geweiht. Er gilt als Patron für Natur und Schöpfung. Zum Gottesdienst am Sonntag, 06.09.2026, um 12:00 Uhr an der Falkensteinkapelle (neben dem Schutzhaus) ergeht daher herzliche Einladung. Für eine anschließende Bewirtung ist gesorgt.
Herzliche Einladung ergeht an die Bevölkerung zu einer Wanderung zur Falkensteinkirchweih. Um 09.00, 10.00 und 11.00 Uhr wird jeweils ein Bus von Zwieselerwaldhaus weg ab Parkplatz Schillerstraßl dieses Mal bis zum Falkensteinschutzhaus fahren. Am Nachmittag gibt es um 13.30, 14.30 und 15.30 Uhr eine Rückfahrmöglichkeit. Für Hin- und Rückfahrt werden bei der Bergfahrt 10 € pro Person beim Busfahrer kassiert. Bezüglich der Mitfahrgelegenheit im Bus wird um Anmeldung beim Naturpark unter Telefon 09922 80 24 80 gebeten. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich, weil aufgrund der Auslastung andere Interessenten nicht mitgenommen werden können.
Foto, beide H. Löfflmann
Foto 1: Gipfelkreuz Gr. Falkenstein
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