Pressemeldungen
Wöchentliche Naturpark-Führung um den Großen Arbersee
Auch in diesem Jahr gibt es wieder Führungen um den Großen Arbersee. Vom 02.07.2026 bis zum 24.09.2026 bietet sich jeden Donnerstag um 10.45 Uhr die Möglichkeit, zu einem gemeinsamen Rundgang mit der Gebietsbetreuerin für die Arberregion um den Großen Arbersee zu gehen. In ungefähr 1,5 Stunden erfahren Sie mehr über die Entstehung des Sees, die Schwimmenden Inseln, die reiche Tierwelt und den urwaldartigen Wald im Naturschutzgebiet „Großer Arbersee mit Seewand“. Am Wegesrand finden sich einige botanische Besonderheiten. Lauschen Sie dabei den Sagen und Geschichten rund um den Arber. Der Treffpunkt ist vor dem Arberseehaus am Großen Arbersee. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Tourist Information Bayerisch Eisenstein statt, ist mit den Öffentlichen Verkehrsmittel zu erreichen und auch für Familien geeignet. Es ist keine Anmeldung notwendig.
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Blühender Naturpark
Schmetterlinge wie Perlmuttfalter, Wiesenknopf-Ameisenbläuling oder das Schachbrett tummeln sich auf den zahlreichen Blüten von Wiesenmargerite, Heilziest, Glockenblume und Co. Eine artenreiche Wiese bietet neben der bunten Blütenpracht, Lebensraum und Nahrungsquelle und bewahrt die ursprüngliche Vielfalt unserer heimischen Flora und Fauna.
Wenn Sie sich fragen, wie Sie mehr Artenreichtum auf Ihre Wiese bringen und wie das genau funktionieren soll, lädt Sie die Koordinatorin vom Projekt Blühender Naturpark zu einer Führung in Kreuzberg im Landkreis Freyung-Grafenau ein.
Am 03.07.2026 ab 16:00 Uhr erläutert Andrea Rinke vom Naturpark Bayerischer Wald e. V. für ca. 1,5 Stunden an einer bereits artangereicherten Wiese, welche landschaftspflegerischen Methoden angewendet werden, damit sich verschwundene Arten wieder ansiedeln und wie man den zurückgewonnenen Artenreichtum auf langfristig erhält.
Die Veranstaltung ist kostenlos und wendet sich an alle Interessierten. Um Anmeldung bis zum 03.07.26, 12.00 Uhr unter 09922 802480 wird gebeten. Bei schlechtem Wetter entfällt die Veranstaltung.
Der Treffpunkt liegt an der B 533 bei Kreuzberg, Abzweigung Rotbach, https://v.bayern.de/yBBWv
Das Projekt Blühender Naturpark wird durch die Regierung von Niederbayern, Höhere Naturschutzbehörde mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, sowie dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert und von der Europäischen Union kofinanziert.
Kurse „Landart und Grenze“ an der Naturpark Umweltstation Eisenstein
Bayerisch Eisenstein. Der Mittwoch, 08.07.2026 steht an der Umweltstation Bayerisch Eisenstein ganz im Zeichen der Natur-Kunst. Und im Zeichen der Zeit. Daher laden wir gleich zu zwei interessanten kostenfreien Workshops ein, die sich mit dem Thema Grenze auf künstlerische Weise auseinandersetzen. Die Land-Art Künstlerin Lucia Pec nimmt am Vormittag ab 9.00 Uhr Interessierte mit auf eine Landart Reise zum Fluss. Wir entdecken und erforschen mit Naturmaterialien: Wie sieht Grenze aus, was geschieht durch ihr vorhanden sein? Eine philosophisch-ästhetische Untersuchung der bewegten Geschichte des bayerisch - böhmischen Grenzraumes. Inspiriert mit Hintergrundwissen aus der Ausstellung Stadl’n in den NaturparkWelten des Grenzbahnhofes.
Am Nachmittag ab 14 Uhr gibt es zum selben Thema für Pädagogisches Fachpersonal eine Fortbildung mit dem Schwerpunkt Politische Bildung und Landart. Referentinnen für beide Kurse sind Lucia Pec, Biologin und Landart Künstlerin, sowie Christina Frank, Umweltpädagogin der Umweltstation Bayerisch Eisenstein und selbst freischaffende Künstlerin. Treffpunkt für die Workshops ist jeweils an der Infotheke des Grenzbahnhofes, vormittags um 9.00 Uhr, sowie nachmittags um 14.00 Uhr für die Fortbildung. Pädagogen, die sich eine Vertiefung wünschen, wird empfohlen, beide Kurse zu buchen. Die einzelnen Kurse dauern jeweils ca. 3 Stunden. Für Teilnehmende sind der Personalausweis, ausreichend Getränke, sowie festes Schuhwerk notwendig. Sonnenschutz und Hut sind von Vorteil. Einkehrmöglichkeit im Bahnhofsrestaurant Vo-Gunder’s ist im Anschluß im Grenzbahnhof möglich. Für den Vormittagskurs ist eine Anmeldung ist bis zum Dienstag, 07.07. um 12.00 Uhr unter der 09922 802480 erforderlich, für die Fortbildung am Nachmittag eine Anmeldung beim Schulamt Regen unter der 09921-601 316.
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Verschwundenes Dorf im Böhmerwald v
Bayerisch Eisenstein.
Wir gehen am Sonntag, den 05. Juli 2026 in der bezaubernden Landschaft des Böhmerwaldes auf Spurensuche nach den letzten Zeugnissen des Dorfes Stadl’n. Zeitzeugenberichte von Menschen, die im Dorf geboren wurden, bereichern die Wanderausstellung Stadl’n in den Naturparkwelten, in die wir einen Blick werfen. Sie lassen die Zeit lebendig werden, in der Kühe am Kieslingbach zur Tränke geführt wurden und lebendiges Dorfleben die heutige Naturlandschaft erfüllte.
Treffpunkt zur Wanderung ist um 08.30 Uhr auf der Gleisseite des Grenzbahnhofes Bayerisch Eisenstein. Bitte um pünktliches Erscheinen, da Busse erreicht werden müssen. Die Führung dauert etwa sechs Stunden. Für Teilnehmende sind der Personalausweis, Rucksackvesper, festes Schuhwerk, Trittsicherheit und eine gute Grundkondition notwendig. Ausreichend Getränke werden empfohlen, sowie Sonnenschutz und Hut sind von Vorteil. Die Führungsgebühr beträgt 5,-€. Tschechische Kronen im Wert von ca. 4-€ werden für die Busfahrt benötigt. Die Strecke beträgt ca.. Einkehrmöglichkeit im Vo-Gunder’s ist im Anschluss im Grenzbahnhof möglich.
Eine Anmeldung ist bis zum Freitag, 04.07. um 12.00 Uhr unter der 09925 902430 erforderlich.
Exkursion ins Schuttholzer Moor
Samstag, 04. Juli 2026, 10:00 bis 12:00 Uhr
Schöllnach. Die rund zweistündige Exkursion ins Schuttholzer Moor führt gemeinsam mit der Naturpark-Rangerin zu den artenreichen Streuwiesen und Niedermooren des Naturschutzgebiets.
Eine Anmeldung ist bis zum 03.07. um 16:30 Uhr unter 09922 802480 möglich. Treffpunkt ist der Pendlerparkplatz an der St2322, am Abzweig nach Tiefendobl (Koordinaten: 48.750149, 13.170077). Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der LBV Kreisgruppe Deggendorf statt. Gummistiefel oder wasserdichte Wanderschuhe werden empfohlen.
Alles über die Linde
Fernöd/Drachselsried. "300 Jahre kommt, 300 Jahre steht und 300 Jahre vergeht sie", sagt ein altes Sprichwort über die Linde. Linden erreichen ein stattliches Alter von bis zu 1000 Jahren. Alt ist auch die Linde am Waldgelände des Montessori Kinderhauses. Wahrscheinlich schon bis zu 300 Jahre. Um diesem Baum gemeinsam mit den Kindern etwas mehr zu erforschen besuchte Naturpark Rangerin Samantha Biebl wieder einmal das Montessori Kinderhaus. Mit im Gepäck hatte sie allerlei Infos, Becherlupen und sogar Lindenhonig. Los ging es mit einem Märchen zur Linde und mit einer anschließenden Schatzsuche um den Baum. Kleine Bildkarten zeigten allerlei Getier, welches auf dem Baum lebt und von ihm profitiert. Die Kinder konnten im Anschluss sogar einige Insekten der Bildkarten wiederfinden. Kleine harmlose Feuerwanzen tummelten sich am Fuße des Baumes. Die Feuerwanzen saugen vorwiegend an den Samen der Linden, gehen aber auch an andere Insekten. Das Feuerwanzen-Weibchen legt 50 bis 100 Eier unter altem Laub ab. Neben Feuerwanzen konnten die Kinder auch die skurrile Raupe des Nagelflecks entdecken, welche gern neben der Buche auch die Blätter der Linde nutzen. Highlight war ein Prachtkäfer. Diese Käfer entwickelt sich unter der Rinde und nutzt bereits beschädigte oder kränkelnde dünne Äste. Nach der Schatzsuche durften die Kinder eine kleine Erinnerung an den Tag basteln. Mit Hämmern und einem Leintuch bewaffnet durften sie ein Lindenblatt und diverse andere Pflanzen ihrer Wahl auf das Leintuch mithilfe der Erzieherinnen und Erzieher transferieren. Es entstand ein kleines Bild aus Pflanzensaft. Um diese anstrengende Arbeit auch mit einer kleinen Stärkung auszugleichen, durften die Kinder danach Lindenhonig probieren. Einigen schmeckte er, wieder anderen eher weniger. Ziel des Tages war den Baum den Kindern etwas näher zu bringen und den Nutzen für uns und unsere Umwelt darzulegen. Die Kinder waren mit Eifer dabei. Samantha besucht die Kinder bald wieder, dann beim Jubiläumsfest des Kinderhauses am 27.06.
Das wilde Perlbachtal
Mitterfels. Seit Jahrhunderten prägt der Mensch den Bayerischen Wald. Was wir heute als Naturlandschaft wahrnehmen, ist im Grunde vom Menschen geprägte Kulturlandschaft. Nur kleine Inseln bergen heute noch etwas wilde Natur. Begleiten Sie die Naturpark Rangerin durchs Perlbachtal und erfahren Sie, wie sich die ehemals vorherrschende Wildnis des Bayerischen Waldes durch den Menschen verändert hat. Die naturkundliche Führung findet am Montag, den 06. Juli um 16 Uhr statt. Treffpunkt für die ca. zweistündige Wanderung ist der Vorplatz der Kirche Sankt Georg vor der Burg in Mitterfels. Mit dem ÖPNV ist der Treffpunkt in 6 Gehminuten von der Haltestelle Mitterfels Kirche zu erreichen. Eine Anmeldung ist bis Sonntag, den 05. Juli um 12.00 Uhr unter 09922 802480 erforderlich. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit werden aufgrund steiler Passagen vorausgesetzt. Wanderstöcke und Insektenschutz sind zu empfehlen.
Nachhaltigkeit im Caravaning
Waldkirchen.
Wie kann Camping künftig umweltfreundlicher, ressourcenschonender und zugleich komfortabel gestaltet werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Auszubildenden des noch neuartigen Ausbildungszweigs Caravan- und Reisemobiltechnik am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum (BSZ) Waldkirchen. Im Rahmen der diesjährigen Knaus-Tabbert-Händlerfachtagung am Camping Resort Bayerwald präsentierten sie ihre Ideen und technischen Lösungen für nachhaltigeres und autarkes Caravaning. Die Naturpark-Umweltstation Waldkirchen hatte zusammen mit dem BSZ die Idee zu diesem Projekt der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Unter dem Titel „Nachhaltigkeit und Caravaning“ wird BNE mit der boomenden Caravaning-Branche verbunden und erschließt damit ein völlig neues Themenfeld in der beruflichen Bildung. Im Rahmen der Knaus Tabbert-Händlertage am Camping Resort Bayerwald bei denen Hunderte von deutschsprachigen und auch internationalen Caravan-Fachhändlern, Vertriebspartnern und Aussteller vor Ort waren, wurde das Projekt nun einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.
Im Mittelpunkt standen dabei die zwölf Auszubildenden der diesjährigen Abschlussklasse. An einem Schulungscaravan stellten die angehenden Caravan- und Reisemobiltechniker unter anderem den Einsatz eines Photovoltaik-Moduls, einer Brennstoffzelle sowie einer Trockentrenntoilette vor. Die vorgestellten Systeme sollen den Energieverbrauch senken, den Einsatz chemischer Zusätze vermeiden und längere autarke Aufenthalte ermöglichen. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, sich direkt bei den Auszubildenden über Technik, Funktionsweise und Praktikabilität zu informieren.
Das Projekt „BNE & Caravaning“ verfolgt das Ziel, Nachhaltigkeit fest in der beruflichen Ausbildung zu verankern. Die Auszubildenden beschäftigen sich dabei nicht nur mit innovativer Technik, sondern ebenso mit ökologischen, wirtschaftlichen, sozialen und ethischen Fragestellungen rund um das Caravaning. Gemeinsam entwickeln sie praxisnahe Lösungen für nachhaltiges mobiles Reisen, setzen diese an einem Schulungscaravan um und geben ihre Erkenntnisse künftig auch in Bildungsangeboten und Fortbildungen weiter. Damit entsteht ein langfristig nutzbares Bildungsprojekt, das weit über den Unterricht hinaus Wirkung entfalten soll.
Die organisatorische Leitung des Projekts übernimmt die Naturpark-Umweltstation Waldkirchen. Johannes Matt koordiniert das Projekt, unterstützt von Martin Feldl, Lehrer am BSZ Waldkirchen sowie zugleich Mitglied des BNE-Teams Niederbayern. Die technische Umsetzung mit den Auszubildenden erfolgt durch die Lehrkräfte Rudi Schaufler und Johannes Sigl. Rückhalt erhält das Projekt selbstverständlich von der Schulleitung des BSZ, die bei der Veranstaltung durch den stellvertretenden Schulleiter Andreas Reiner vertreten war.
Ein ganz besonderer Dank galt der Firma Knaus Tabbert, die den Projektpartnern im Rahmen ihrer diesjährigen Händlerfachtagung eine ideale Plattform für die Präsentation bot. Stellvertretend wurden Hubert Holzbauer, Leiter Nachhaltigkeitsmanagement, sowie Shirley Libii, Leiterin Messen und Events, gemeinsam mit ihrem gesamten Organisationsteam für die hervorragende Unterstützung gewürdigt. Knaus Tabbert verfolgt seit Jahren eine konsequente Nachhaltigkeitsstrategie und arbeitet kontinuierlich daran, Ressourcenverbrauch, Energieeinsatz und CO₂-Emissionen in Produktion und Produkten zu reduzieren. Mit zahlreichen Maßnahmen im Nachhaltigkeitsmanagement und der Entwicklung innovativer Lösungen für die Caravaning-Branche unterstreicht das Unternehmen seinen Anspruch, die Zukunft des mobilen Reisens aktiv und verantwortungsvoll mitzugestalten.
Ebenso dankten die Projektverantwortlichen Korinna und Rainer Bauer vom Camping Resort Bayerwald. Unterstützt wird die Ausbildung der Caravan- und Reisemobiltechniker darüber hinaus vom Caravaning Industrie Verband Deutschland (CIVD). So soll das Projekt nicht nur den Auszubildenden neue Perspektiven eröffnen, sondern auch allgemein Impulse für nachhaltiges Caravaning und die berufliche Bildung weit über Waldkirchen hinaus setzen.