• Naturpark Bayerischer Wald : 
  • Jahreshauptversammlung des Vereins Naturpark Bayerischer Wald erstmals in der Stadt Deggendorf Würdevoller Rahmen und guter Besuch


Zur 43.ten Jahreshauptversammlung des Naturpark Bayerischer Wald e.V. waren die Mitglieder aus den 4 Naturparklandkreisen und den 89 Gemeinden in das „Alte Rathaus“ der Stadt Deggendorf eingeladen. Stellvertretender Landrat Peter Erl und Oberbürgermeisterin Anna Eder begrüßten als Gastgeber die etwa 60 Anwesenden. Der erste Vorsitzende Heinrich Schmidt gab in seinen Bericht einen umfassenden Überblick über die im vergangenen Jahr gelaufenen Projekte und dankte allen, vor allem Umweltministerium, Regierung von Niederbayern und allen Mitgliedern und Antragsstellern für die gute Zusammenarbeit. Geschäftsführer Hartwig Löfflmann beleuchtete in seinem Geschäftsbericht die Aktivitäten und Details in den vier Aufgabenbereichen Naturschutz und Landschaftspflege, Erholung und Besucherlenkung, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit sowie im Bereich Regionalentwicklung. Er stellte die Jahresrechnung für das vergangene Jahr 2009 vor, die mit einem positiven Betriebsergebnis abschloss und lieferte einen Ausblick mit dem Haushaltsplan 2010. Die Billigung der Finanzregularien erfolgte einstimmig ebenso die Entlastung von Schatzmeisterin und Vorstand. Ausführlicher berichtete Geschäftsführer Hartwig Löfflmann über das derzeit laufende Projekt Sanierung Grenzbahnhof Eisenstein. Dies ist nach dem Naturpark-Informationshaus in Zwiesel das Größte Projekt, das der Naturpark Bayerischer Wald e.V. je angepackt hatte. Bis zum Jahr 2012 soll der höchstgelegene Grenzbahnhof der Bundesrepublik, ein denkmalgeschütztes Gebäude, generalsaniert und mit neuen Nutzungen belegt werden. Geplant sind ein europäisches Fledermauszentrum in den Kellergewölben, eine interaktive Ausstellung über die Region Arber-Spitzberg sowie museale Nutzungen zum Themenbereich Eisenbahn, Mobilität und Kulturlandschaft, gepaart mit einer Modelleisenbahnanlage. Im Anschluss gab es noch den Tagesordnungspunkt Wünsche und Anregungen mit anschließender Aussprache. Danach schloss Heinrich Schmidt die Versammlung und dankte allen Anwesenden für ihr Kommen und die engagierte Mitarbeit.

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