Internationale Gäste konnte Bildungsreferent Hartwig Löfflmann vom Naturpark Bayrischer Wald e.V. am vergangenen Sonntag im Grenzbahnhof Eisenstein begrüßen. Die „Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH“, kurz InWEnt, ist ein weltweit tätiges Unternehmen für Personalentwicklung, Weiterbildung und Dialog im Auftrag der Bundesregierung. Es handelte sich um ein außerfachliches Programmangebot für ausländische Fortbildungsgäste und Dialogpartner unter dem Stichwort „Bildung und Begegnung“ die Gäste kamen aus Afrika, Ostasien und weiten Teilen Europas. Sie wollten sich über die spezielle Situation an der Grenze im Zusammenhang mit der EU-Erweiterung und über die länderübergreifende Zusammenarbeit informieren. Kernthema war auch die Bedeutung des Wirtschaftsfaktors Fremdenverkehr und die Großschutzgebiete in der Region. Begleitet wurde die Gruppe von der freiberuflich tätigen Agraingenieurin und Umweltpädagogin Caroline Fischer aus Obereichstätt. Ihre Bildungsarbeit wurde vom Bayerischen Umweltministerium mit den Qualitätssiegel „Umweltbildung.Bayern“ ausgezeichnet. Bereits zum wiederholten Male begleitete Sie eine Gruppe in den Grenzbahnhof. Unter dem Motto „Die Welt zu Gast bei Freunden im Bayerischen Wald“ wurde bereits zwei Tage vorher in der Region Programm gemacht. Ungewollter Höhepunkt der Veranstaltung war das Fotografieren am historischen Grenzstein und am grenzdurchschnittenen Gebäude des Bahnhofes Eisenstein. Den Abschluss bildete dann der Besuch des europäischen Glasmuseums Frauenau und die Rückreise der Gruppe vom Bahnhof Frauenau weg.

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