Exkursion rund um den Arbersee stieß auf großes Interesse

Gr. Arbersee. Der Naturpark Bayerischer Wald und die LBV Kreisgruppe Regen haben eine Fledermausnacht am Großen Arbersee veranstaltet, die auf großes Interesse stieß. 34 Erwachsene und 18 Kinder tauchten in das Reich der Fledermäuse ein.

Vor dem Rundgang um den Großen Arbersee trafen sich die Junior-Ranger des Nationalparks Bayerischer Wald mit dem Gebietsbetreuer für die Arberregion Johannes Matt. Gemeinsam wurden die wichtigsten Bestimmungsmerkmale bei Fledermäusen erarbeitet und spielerisch wiederholt. Außerdem ging es auf Quartiersuche im Wald und an Gebäuden. Der naturnahe und strukturreiche Wald rund um den Großen Arbersee bietet zahlreiche und hervorragende Lebensstätten für Fledermäuse wie Spechthöhlen, Felsspalten, aber auch Rindentaschen. Fledermauskot am Boden, der glitzernde Anteile hat, verriet, welche Fledermauskästen besetzt waren. In einem Kasten konnte auch eine Bechsteinfledermaus entdeckt werden.

Nach diesem kurzweiligen Programm für die Junior Ranger führte Fledermausexpertin Susanne Morgenroth in die Lebensweise der „kleinen Schatten in der Nacht“ ein. Sowohl direkt am Arberseehaus als auch auf dem Wanderweg wurden dann geheimnisvolle Geräusche vernommen. Die Gruppe konnte mit Hilfe von Detektoren den Ultraschallrufen der Fledermäuse lauschen. Mit den Detektoren werden die Ultraschallfrequenzen in den hörbaren Bereich des Menschen übersetzt und angezeigt. Über die jeweilige Frequenz konnten Nordfledermäuse, Zwergfledermäuse und Wasserfledermäuse herausgehört werden. Eindrucksvoll zeigten sich Wasserfledermäuse, die ganz knapp über der Wasserfläche jagten und von dort Insekten aufnahmen. Gegen Ende der Führung wurden die noch zahlreichen Fragen beantwortet und der Wissensdurst gestillt.bbz 

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