Naturpark und Über d’Grenz-Verein präsentierten Dokumentarfilm über das Museum Fotoatelier Seidel in Krumau

Bayer. Eisenstein. Der Naturpark und der Über d’ Grenz-Verein haben im Grenzbahnhof Eisenstein den Dokumentarfilm „Die Bienen flogen schön“ präsentiert und sind dabei auf großen Publikumszuspruch gestoßen.

Für die Veranstalter begrüßten Hartwig Löfflmann und Ivan Falta, gedolmetscht wurde von Iveta Friedrich. In dem Film geht es um das Fotoatelier Seidel in Krumau. Dort wurde in zwei Generationen fotografiert und das Leben im Böhmerwald dokumentiert. Josef Seidel betrieb das Atelier ab 1848, sein Sohn Franz führte es weiter. Fein säuberlich wurde alles archiviert. Heute existiert dort das Museum und Atelier Josef Seidel. Als Vertreter der Einrichtung war Petr Hudičák anwesend, ebenso der Regisseur des über vier Jahre hinweg entstandenen Films, Karel Čtveráček.

Über 140 000 Negative wurden digitalisiert und archiviert, der Schatz ist unermesslich. Die Bandbreite der Fotos reicht von der Natur des Böhmerwaldes über den aufkommenden Tourismus und Baudenkmäler bis hin zu Familien- und Hochzeitsfotos. In Tschechien wurde der Film als eines der zehn besten Projekte des Jahres ausgezeichnet.

Interessante Details kamen am Rande der Veranstaltung zur Sprache. So existierte in Böhmisch Eisenstein eine Hauptverkaufsstelle für Postkarten von Josef Seidel und in den NaturparkWelten hängen historische Postkarten in der Ausstellung.

Nach der Diskussion verabschiedete Hartwig Löfflmann die knapp 50 Teilnehmer und lud zu den weiteren Veranstaltungen ein, die man unter www.naturpark-bayer-wald.de auch im Internet findet.löf 

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