Beweidung mit Wasserbüffel auf Biber-Flächen
Gemeinsame Führung von Bund Naturschutz und Naturpark-Umweltstation Waldkirchen
Gsenget/Neureichenau.
Feuchtlebensräume zählen zu den artenreichsten, aber auch zu den am stärksten gefährdeten Ökosystemen unserer Kulturlandschaft. Gleichzeitig entstehen durch die Aktivitäten des Bibers immer wieder neue, dynamische Lebensräume, die besondere Anforderungen an Pflege und Entwicklung stellen. Eine zunehmend erprobte und naturnahe Methode ist dabei der Einsatz von großen Weidetieren wie Wasserbüffeln, die durch ihr Verhalten und ihre Anpassung an nasse Standorte wertvolle Beiträge zum Erhalt dieser Flächen leisten können. Wie dieses Zusammenspiel von Biber, Wasserbüffel und Mensch in der Praxis funktioniert, steht im Mittelpunkt einer Exkursion in Neureichenau. Bei einem Rundgang durch die Gebiete erhalten die Teilnehmenden Einblicke in ökologische Zusammenhänge, lernen praktische Aspekte der Tierhaltung kennen und erfahren mehr über die positiven Effekte auf Biodiversität und Landschaftsbild.
Die Führung wird gemeinsam vom Bund Naturschutz und der Naturpark-Umweltstation Waldkirchen organisiert. Referenten sind der Wasserbüffel-Tierhalter Helmut Schmutzer und Karel Kleijn von der Kreisgruppe Freyung-Grafenau des Bund Naturschutz.
Die Führung findet am Samstag, den 18.04.2026 statt. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr bei der Parkfläche in der Ortsmitte von Gsenget. Es wird mit privaten Pkws gemeinsam weitergefahren. Die Führung dauert etwa 3 Stunden und ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte wasserfestes Schuhwerk mitbringen.