• Naturpark Bayerischer Wald : 
  • Auszubildende des Forstbetriebs Bodenmais engagieren sich für den Naturschutz – damit die Natur am Großen Arbersee wieder Natur sein darf


Der Große Arber ist ein Berg der Gegensätze: Auf der einen Seite das Gipfelplateau und der Große Arbersee, die zusammen jährlich von weit über einer Million Menschen besucht werden, auf der anderen Seite eine im Bayerischen Wald einzigartige Natur. Da sowohl das Gipfelplateau und der Große Arbersee auch für Nicht-Wanderer leicht zu erreichen sind, sind beide mehr als andere Bereiche in Gefahr, von ihren Besuchern nur als Freizeitgelände gedankenlos „konsumiert“ zu werden. Nur mit gezielten Besucherlenkungsmaßnahmen kann daher verhindert werden, dass die besonders sensible Bergnatur unter dem Freizeitdruck leidet. Nutznießer dieser Maßnahmen ist jedoch nicht nur die Natur, sondern auch der Tourismus: Immer häufiger suchen Gäste gezielt nach „ursprünglicher“ Natur. Um auch den an manchen Stellen stark von Trampelpfaden durchzogenen Uferbereichen des Großen Arbersees eine Chance zu geben, wieder zu einem Teil „ursprünglicher Natur“ zu werden, erklärten sich Forst-Ausbildungsbildungsleiter Paul Hilgart und seine Azubis vom Forstbetrieb Bodenmais dazu bereit, wie bereits im letzten Sommer, an den besonders gefährdeten Bereichen des Seerundwegs sogenannte „Ablanderungen“ – also Balkenabsperrungen - zu errichten. Als Dankeschön für dieses Engagement für den Naturschutz am Großen Arbersee überreichte Arbergebietsbetreuerin Isabelle Auer vom Naturpark Bayerischer Wald den Azubis und ihren Ausbildungsleiter im Namen aller Verantwortlichen die sogenannte „Arber-Verdienst-Medaille“, mit der der Naturpark seit letztem Jahr all diejenigen auszeichnet, die sich besonders für den Naturschutz am Großen Arber engagieren.

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